Willkommen beim Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt
Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt e.V. vertritt die wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Apothekenleiter in Sachsen-Anhalt. Sie erhalten auf unserer Webseite viele Informationen und im internen Bereich den Zugriff auf verschiedene Dokumente.
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Berlin – Zur bundesweiten Impf-Aktionswoche des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) (9. bis 15. November) verstärkt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ihre Aktivitäten rund um das Thema Impfen. Die vom BMG erstmals initiierte Aktionswoche steht unter dem Motto „Sich und andere schützen“ und hat zum Ziel, die Bevölkerung über Impfungen aufzuklären und die Impfquoten zu erhöhen. Die Schirmherrschaft hat die Parlamentarische Staatssekretärin im BMG, Dr. Christiane Schenderlein, übernommen. Die ABDA intensiviert anlässlich der Impf-Aktionswoche ihre bundesweite Kampagne zu den Apotheken-Impfungen.
ABDA-Präsident Thomas Preis: „Apotheken sind längst ein wichtiger Ort für Impfungen. Fast 220.000 Menschen haben sich in der vergangenen Saison in Apotheken gegen Influenza impfen lassen – Tendenz steigend. Umfragen zeigen uns, dass noch mehr Menschen die Impf-Angebote der Apotheken wahrnehmen würden, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger wissen würden, dass man sich in zahlreichen Apotheken die saisonale Grippe- und Coronaimpfung geben lassen könne. Die Aktionswoche des Ministeriums ist daher eine gute Gelegenheit, noch mehr Menschen in Deutschland von den gesundheitlichen Vorteilen einer Impfung zu überzeugen und sie auf das niedrigschwellige Impf-Angebot in Apotheken aufmerksam zu machen.“
Berlin – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnt eindringlich vor den negativen Folgen der kürzlich im Bundestag beschlossenen Notfallreform. „Aus gutem Grund sind Apothekerinnen und Apotheker die letzte Kontrollinstanz vor der Abgabe von Arzneimitteln. Apothekerinnen und Apotheker haben hier auf Grund Ihrer Ausbildung eine hohe Verantwortung für die Abgabe und richtige Einnahme und Dosierung von Arzneimitteln. Da ist unser einzigartig wichtiger Beitrag für die Therapiesicherheit der Menschen in unserem Land“, sagt ABDA-Präsident Thomas Preis anlässlich entsprechender Pläne des Bundestages im Gesetz zur Reform der Notfallversorgung.
Zur Erklärung: Mit der Notfallreform will es der Gesetzgeber unter anderem ermöglichen, dass Ärztinnen und Ärzte – beispielsweise in Integrierten Notfallzentren und in ambulanten Notdiensten – Arzneimittel direkt an die Patientinnen und Patienten abgeben können. Preis dazu: „Das zwischen Apotheker- und Ärzteschaft etablierte Vier-Augen-Prinzip ist ein zentrales Element, um dem Fehl- und Missgebrauch von Medikamenten entgegenzuwirken. Die Apothekenpflicht stellt diese Schutzfunktion sicher. Sie kann ihre Wirkung aber nicht entfalten, wenn sie im ärztlichen Notdienst – wie jetzt geplant –umgangen wird. Das Gesetz schafft auch Parallelstrukturen in der Arzneimittelversorgung. Denn: Die flächendeckenden, rund um die Uhr geltenden Nacht- und Notdienstregelungen der Apotheken funktionieren bestens – es gibt also gar keinen Grund, in diesem Bereich gesetzgeberisch tätig zu werden.“
Am 15. Oktober hatte der Bundestag das Gesetz in 2./3. Lesung bereits beschlossen, bevor es nun am 4. November auf die Tagesordnung des Gesundheitsausschusses des Bundesrates gesetzt wird. Am 20. November soll das Plenum des Bundesrates über das Notfallversorgungsreformgesetz abstimmen. Die ABDA hat inzwischen eine aktualisierte Stellungnahme zu dem Vorhaben veröffentlicht.
Berlin – Die Bundesapothekerkammer hat ein Strategiepapier zur Krisenvorsorge durch Apotheken erarbeitet und beschlossen. Verabschiedet wurde es zudem vom Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, sagt: „Nur mit starken Apotheken kann die Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung in Friedens- und Krisenzeiten verlässlich gewährleistet werden. Wir brauchen jede einzelne Apotheke, um auch in besonderen Lagen die Versorgung der Bevölkerung flächendeckend garantieren zu können.“
Die Stärke der Apotheken liegt laut Hoffmann darin, dass sie regional verankert und niedrigschwellig erreichbar sind und pharmazeutische mit logistischer Expertise verbinden. Damit sind Apotheken Gesundheitsknotenpunkte, Frühwarnsysteme und Sicherheitsanker.