Willkommen beim Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt

Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt e.V. vertritt die wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Apothekenleiter in Sachsen-Anhalt. Sie erhalten auf unserer Webseite viele Informationen und im internen Bereich den Zugriff auf verschiedene Dokumente.

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Aktuelle Meldungen

Apotheken schließen am 27. September nachmittags

Magdeburg - Die Apotheken werden am Nachmittag des 27. September 2023 in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr schließen beziehungsweise ihren Betrieb deutlich reduzieren. Denn alle Mitarbeitende in den Apotheken wollen zeitnah mit anhören, was Bundesminister Karl Lauterbach den Teams konkret zu sagen hat, wenn er auf dem Deutschen Apothekentag digital zu den Delegierten spricht. Alle sollen also die Chance bekommen, die Rede des Ministers am Tag der Antworten zu verfolgen und sich ihre eigene Meinung zu seinen Ausführungen zu bilden...

 

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DAV-Vorsitzender Hubmann: Versorgungssicherheit gewährleisten statt Strukturzerstörung provozieren

Düsseldorf – Angesichts von Lieferengpässen und Abrechnungsbürokratie sowie seit Jahren steigenden Lohn- und Energiekosten müssen die Gesundheitspolitik und die Krankenkassen die Apotheken dringend finanziell stärken, um somit die Versorgungssicherheit für Millionen Patientinnen und Patienten in Zukunft zu gewährleisten. Das forderte Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), bei der heutigen Eröffnung der pharmazeutischen Fachmesse expopharm in Düsseldorf. Zu neuen Plänen aus dem Bundesgesundheitsministerium zu Strukturveränderungen im Apothekenwesen sagte er: „Dies halte ich für eine Provokation! Die gewollten ‚Apotheken light‘ werden funktionierende Vollapotheken unnötig schwächen. Gerade die freiberufliche kleinteilige Struktur mit vielen Selbständigen hat sich in der Krise bewährt. Und all dies will der Minister zerstören! Mit kühlem Kopf und heißem Herz werden wir in die Schlacht um den Erhalt der freiberuflichen Apotheke vor Ort ziehen!“.

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Lauterbach will Apothekenstrukturen zerstören

Düsseldorf – Am morgigen Mittwoch startet in Düsseldorf der Deutsche Apothekertag. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wird digital zugeschaltet sein. Schon vor dem Start des Apothekertages hat der Minister in einem Medienbericht seine Pläne für eine Umstrukturierung des Apothekensystems bekanntgegeben. Unter anderem soll das sogenannte „Mehrbesitzverbot“ gekippt werden und wichtige Apothekendienstleistungen wie etwa die Arzneimittelherstellung (Rezepturen) oder Not- und Nachtdienste nicht mehr von allen Apotheken angeboten werden müssen.

ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kommentiert die Pläne wie folgt: „Es ist ein Affront, dass der Minister seine zerstörerischen Pläne noch vor seiner Videobotschaft auf dem morgigen Apothekertag über die Medien verkündet. Aber auch inhaltlich interpretieren wir diese Ideen als Kampfansage des Ministers gegenüber der gesamten Apothekerschaft. Mit der Honorarkürzung Anfang des Jahres hat die Bundesregierung uns wirtschaftlich bereits extrem unter Druck gesetzt. Kommt Lauterbach mit diesen Plänen im Parlament durch, würde er den Apotheken komplett den Boden unter den Füßen wegziehen.“

Overwiening erinnert an den Koalitionsvertrag, in dem die Ampel-Koalition eigentlich eine Stärkung der Apotheken versprochen hatte: „Mit den jetzt bekannt gewordenen Plänen wird genau das Gegenteil erreicht: Die Beratung durch approbierte Apothekerinnen und Apotheker wird zusammengestrichen, die Versorgung mit Rezepturen, wie beispielsweise Salben und Fiebersäften für Kinder, wird in vielen Apotheken gänzlich gestrichen – und für Notdienste müssten die Patientinnen und Patienten sehr lange Strecken fahren, bis sie versorgt werden können. Die Annahme des Ministers, dass es mit seinen Plänen mehr Filialgründungen geben könnte, ist ebenfalls an den Haaren herbeigezogen. Denn: Bei den letzten Auswertungen der Apothekenzahlen haben wir gesehen, dass viele Filialen wieder schließen mussten.“

 

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