Aktuelle Pressemitteilungen

Jede vierte Apotheke bietet Bürgertests für neue 2G+ Regeln an

Berlin, 14. Januar 2022 – Jede vierte Apotheke in Deutschland bietet kostenlose Bürgertests für das Coronavirus SARS-CoV-2 an. Rund 4.400 von mehr als 18.000 Apotheken haben sich allein auf dem bundesweiten Verbraucherportal www.mein-apothekenmanager.de mit der Serviceleistung „COVID 19 Schnelltest“ registriert. Dazu kommen noch weitere Apotheken, die nur auf lokalen oder regionalen Portalen zu finden sind. Millionen Menschen in Deutschland können sich somit auch in den nächsten Tagen auf ein flächendeckendes Angebot von zertifizierten Antigen-Schnelltests durch öffentliche Apotheken verlassen. Bund und Länder hatten vor einer Woche vereinbart, den Zugang zu Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen auf solche Geimpfte und Genesene (2G) zu beschränken, die zusätzlich einen tagesaktuellen, negativen Schnelltest oder eine Auffrischungsimpfung („Booster“) nachweisen können (2G+). Die neuen 2G+ Regeln treten vielerorts in diesen Tagen in Kraft, können jedoch im Detail in den einzelnen Bundesländern erheblich variieren.

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Digitalisierung ist nicht wie ein Schnupfen

Magdeburg. „Im letzten Jahr waren die landesweit 572 Apotheken - wie immer - verlässliche Partner für unsere Patientinnen und Patienten in der Versorgung mit Arzneimitteln. Auch wenn uns die Corona-Pandemie noch fest im Griff hatte und hat, standen wir bei allen Fragen rund um Arzneimittel und Gesundheit jederzeit zur Verfügung. Wer es nicht in die Vor-Ort-Apotheke schaffte, den hat das umfangreiche Botendienstsystem der Vor-Ort-Apotheken nicht allein gelassen. Die Versorgung der Patienten war zu keiner Zeit gefährdet.“

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Update für Perspektivpapier „Apotheke 2030“ verabschiedet

Berlin, 13. Januar 2022 – Die Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland haben ihr Perspektivpapier „Apotheke 2030“ an die jüngsten Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft angepasst und legen nun ein aktualisiertes und ergänztes Strategieprogramm für den Berufsstand vor. Nach einem intensiven mehrstufigen Diskussionsprozess mit Kammern und Verbänden hat heute eine außerordentliche Mitgliederversammlung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände das Papier einstimmig beschlossen. „Unser Perspektivpapier hat sich als berufspolitischer Leitfaden bewährt, aber sieben Jahre nach der Verabschiedung sind ein paar Nachsteuerungen nötig“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens, dem Kampf gegen die Trivialisierung von Arzneimitteln und der Schaffung von gesellschaftlichem Nutzen durch neue Dienstleistungen sind nun drei Themenfelder stärker herausgearbeitet und ergänzt, die unsere Arbeit künftig bestimmen werden. Ich freue mich, dass wir das Update in einem kompakten Verfahren mit Kammern und Verbänden so schnell hingekriegt haben.“

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COVID-19-Impfzertifikate können ausschließlich für Impfungen ausgestellt werden

Berlin, 12. Januar 2022 – Immer häufiger werden Apothekenteams auf vermeintlich oder tatsächlich fehlerhaft ausgestellte Impfzertifikate angesprochen. „Die Grundregel ist: Nur wer tatsächlich geimpft wurde, bekommt ein Impfzertifikat ausgestellt – wenn jemand genesen ist, bekommt er hingegen ein Genesenenzertifikat“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands. “Die COVID-19-Zertifikate erleichtern größtenteils die Nachweiskontrollen im Alltag. Aber je komplexer die wissenschaftlichen Einschätzungen zur Immunisierung werden, desto aufwändiger werden die Kontrollen der Nachweise. Der Unmut der Patientinnen und Patienten ist dann oft groß. Das ist zwar verständlich, liegt aber in aller Regel nicht in der Verantwortung der Apothekenteams.“

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Apothekerschulungen zur COVID-19-Impfung können starten

Berlin, 6. Januar 2022 – In Zukunft können geschulte Apothekerinnen und Apotheker gegen COVID-19 impfen. Diese Möglichkeit wurde durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes eröffnet. „Wer impfen will, muss genau wissen, was er tut – das gilt auch für Apothekerinnen und Apotheker. Wir haben die Inhalte einer bundeseinheitlichen Fortbildung zur COVID-19-Impfung festgelegt und diese mit der Bundesärztekammer abgestimmt“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Die theoretischen und praktischen Teile der Schulungen können schon in den nächsten Tagen starten. Die Apothekerkammern der Länder arbeiten bereits daran, schnell viele Berufsangehörige zu schulen. Mit den ersten Corona-Impfungen in Apotheken rechne ich im Februar.“

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Bescheinigung für Zuzahlungsbefreiung 2022 schon jetzt bei der Krankenkasse beantragen

Berlin, 6. Januar 2022 – Die 5,4 Millionen gesetzlich Krankenversicherten, die bislang von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit sind, können ebenso wie andere Anspruchsberechtigte ab sofort einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung für das Kalenderjahr 2022 bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle Patientinnen und Patienten aufmerksam, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Die Befreiungsbescheinigung wird von der Krankenkasse nach Vorauszahlung der erwarteten Zuzahlungen bis zur Belastungsgrenze in Höhe von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens ausgestellt, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patientinnen und Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit.

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Kostenerstattung für unverbrauchte Grippeimpfstoffe aus Vorsaison ist wichtiges Signal für laufende Impfkampagne

Berlin, 6. Januar 2022 – Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt, dass den Apotheken die Kosten für unverbrauchte Grippeimpfstoffe aus der Vorsaison 2020/2021 erstattet werden. „Die Apotheken haben in der Saison 2020/2021 Enormes geleistet. Sie haben die Arztpraxen mit über 20 Millionen Dosen Grippeimpfstoffen versorgt - mehr als je zuvor, da die Impfbereitschaft der Bevölkerung unter dem Eindruck der Corona-Pandemie sehr hoch war. Leider blieben sie aber am Ende trotzdem auf einer sehr hohen Anzahl an Impfdosen sitzen“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Die Politik hat mit einer entsprechenden Verordnung im Jahr 2021 konsequent gehandelt und erstattet den Apotheken die Kosten für die Impfdosen, die bestellt und geliefert wurden, aber nicht mehr verimpft werden konnten. Es ist ein wichtiges Zeichen an die Apothekerschaft, dass man sie mit wirtschaftlichen Risiken nicht alleine lässt, wenn sie sich intensiv für die Impfkampagnen gegen Corona und Grippe in Deutschland einsetzen.“

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DAV begrüßt Fortsetzung der Testphase für das eRezept

Berlin, 21. Dezember 2021 –  Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt die Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, die Testphase für das eRezept über den 31. Dezember 2021 hinaus zu verlängern. Dass die flächendeckende Einführung der elektronischen Verordnung zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden soll, ist für den DAV-Vorsitzenden Thomas Dittrich ein konsequenter Schritt: „Wir sind generell für das eRezept und seine zügige Einführung. Was die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur angeht, sind die Apotheken auch längst eRezept-ready. Aber betrachtet man den kompletten Prozess von der Verordnung über die Einlösung und Quittierung bis hin zur Abrechnung des eRezeptes, dann gibt es noch erhebliche technische Probleme. Sie sollten vor der Einführung behoben sein, sonst wird die Versorgungssicherheit der Patienten gefährdet. Und die ist in der laufenden Pandemie doppelt wichtig.“

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