„Medikamente für die Ukraine“: Apotheken Mitteldeutschlands sammeln Spenden zur Behandlung von Kranken und Verletzten im Kriegsgebiet

Leipzig/Erfurt/Magdeburg, 18.03.2022   Drei Wochen nach Kriegsbeginn wird die medizinische Versorgung in der Ukraine zusehends schlechter. Verwundete oder chronisch kranke Menschen können nur noch unzureichend in den verbliebenen Krankenhäusern versorgt werden. Gemeinsam rufen die öffentlichen Apotheken in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dazu auf, für die Anschaffung der dringend benötigen Medikamente zu spenden.

„Zusammen mit dem MDR-Magazin ‚Hauptsache gesund‘ und dem Deutschen Medikamentenhilfswerk action medeor haben wir die Aktion ‚Medikamente für die Ukraine‘ ins Leben gerufen. Von den Geldspenden sollen die teils lebensrettenden Medikamente besorgt und auf schnellstem Wege zu den Krankenhäusern in die Ukraine gebracht werden“, so Apotheker Thomas Dittrich, Vorsitzender des Sächsischen Apothekerverbandes e. V. 

Verantwortlich für die Beschaffung und Logistik ist das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor. „Wir haben mit action medeor einen kompetenten Partner, der seit fast 60 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv ist. Dank der bewährten Strukturen können die Medikamente bedarfsgerecht und vor allem effizient in Krisengebiete entsendet werden und damit direkt an die verantwortlichen Ärzte und Pharmazeuten in den ukrainischen Krankenhäusern“, erklärt Stefan Fink, Apotheker und Vorsitzender des Thüringer Apothekerverbandes e. V.

Wer Näheres über die Spendenaktion erfahren will, kann sich online unter www.medeor/mdr.de oder in allen beteiligten Apotheken informieren. „Die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen ist seit Wochen ungebrochen. Fremde werden wie ein neues Familienmitglied im eigenen Haus aufgenommen. Was entbehrt werden kann, wird als Sachspenden für die Kriegsflüchtlinge zusammengepackt“, berichtet Matthias Arnold, Apotheker und Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine merkliche Verbesserung der medizinische Versorgung in der Ukraine bewirken können und möchten dafür bereits jetzt allen Unterstützer*innen herzlich danken.“     

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