23. Wirtschaftstage – Die digitale Welt wird schnell konkret
„Ob elektronisches Rezept, Apps für Vorbestellungen oder securPharm – alles Beispiele für eine zunehmende Digitalisierung in unseren Apotheken. Außerdem haben wir einen Bundesgesundheitsminister, der diese Themen zusätzlich puscht. Doch wir müssen uns überhaupt nicht verstecken, denn wir arbeiten bereits an zukunftsfähigen digitalen Lösungen.“ Mit diesen Worten eröffnete Mathias Arnold, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt, die 23. Wirtschaftstage in den historischen Kuranlagen Bad Lauchstädt am 14. September 2018.
Eingebettet in eine malerische Kulisse fanden die zwei thematisch sehr informativen Tage großen Zuspruch bei den fast 100 angereisten Apothekern. Obwohl die Themen die digitale Dynamik auf die Tagesordnung setzten, war zu spüren, dass es großes Interesse an der Fortentwicklung der modernen, zukunftssicheren Apotheke durch die anwesenden Apotheker gibt.
„Wir sind auf die Zukunft gut vorbereitet. Unsere Arbeitsabläufe sind digital, aber glücklicherweise ist der Kontakt mit unseren Patienten immer noch von Angesicht zu Angesicht. Und das ist gut so, denn wir wollen den Blickkontakt, wenn wir mit den Menschen ins persönliche Gespräch kommen“, so Arnold. Und ergänzt: „Das persönliche Gespräch, aufgenommen mit allen menschlichen Sensoren, kann keine künstliche Intelligenz ersetzen. Wir zeigen unserem Gegenüber Verständnis für die soziale Herkunft, können mit leichter Sprache beraten. Wir agieren mit Gefühl und Bauchgefühl, Erfahrung und Kompetenz. Damit sind wir unschlagbar, wenn wir weiter mit dieser Qualität überzeugen.“
Die Apotheker begrüßten in ihren Reihen den CDU-Landtagsabgeordneten Bernhard Bönisch, Sprecher für Gesundheitspolitik, Pflegeversicherung und Seniorenpolitikin der Landtagsfraktion. Bönisch unterstrich, wie wichtig der Union die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln durch die Apotheke vor Ort ist. „Die Apotheke ist sozialer Treffpunkt in den jeweiligen Gemeinden. Wir werden alles tun, damit die Apotheke vor Ort eine Zukunft hat“, sagte er. Seine Partei stünde als Partner im Dialog weiter zur Verfügung.