Die Dessauer Region präsentierte sich im Wettkampf

28. Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde

Zum 28. Mal fanden die „Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“ am 2. September 2017 statt, in diesem Jahr auf dem Gelände des Dessauer Berufsschulzentrums "Hugo Junkers". Der PSV 90 Dessau-Anhalt richtete die Spiele nach 2001 zum zweiten Mal aus, wobei ihm der Stadtsportbund Dessau-Roßlau zur Seite stand. Die Stadt Dessau-Roßlau unterstützte die Veranstaltung, sowie u.a. auch der LAV. Und so ließ es sich Mathias Arnold, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt, nicht nehmen, persönlich vor Ort das Wettkampfgeschehen zu begleiten. 

1.200 Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen rangen als Wettkampfpaare, je ein Sportler mit und ein Sportler ohne Behinderung, gemeinsam um beste Ergebnisse. Das sportliche Kräftemessen erfolgte an sechs Stationen, die eng mit Dessau und der Region verknüpft waren. So gab es beispielsweise eine Fürst-Franz-Boßeln-Station. Auf der Boßelstrecke wurde das Kirchentor der Marienkirche als Hauptziel aufgestellt. Dieses war offen und davor wurden zwei Zonen gekennzeichnet. Die beiden Teilnehmer hatten jeweils drei Versuche. An der Dessau-Wörlitzer Gartenreich-Station liefen die Teilnehmer gemeinsam Hand in Hand und gestalteten ein Gartenreich. Dafür standen drei „Bäume“ auf dem Parcours bereit. An den hintersten Baum waren neun Blätter zu hängen, die am Start in einem Behältnis mitgenommen werden mussten.

„Wir vom LAV haben die Station „Mit Glück elbwärts“ präsentiert. Das Sportpaar bewegte sich dabei zu einem Boot und schütteten dort drei Würfel gemeinsam aus. Danach würfelte der Teilnehmer mit
Handicap ein weiteres Mal“, erklärte Mathias Arnold. Und ergänzte: „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die "Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde" zum alljährlichen der Höhepunkt im Sportkalender des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt e.V. (BSSA) gemausert haben. Ich bin immer wieder begeistert, wie engagiert und motiviert die in dieser Art und Größenordnung deutschlandweit einzigartigen Sportspiele über die Bühne gehen. Hier wird eindrucksvoll die Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung am Beispiel des sportlichen Wettkampfes demonstriert. Aus meiner Sicht ist das gelebte Inklusion.“

Apotheker fühlen sich der Gesundheit aller Menschen verpflichtet. Darum kümmern sie sich gern um Menschen mit Behinderungen und unterstützen sie in vielen Lebenslagen. „Gerade Menschen mit Handicap benötigen unsere ganze Aufmerksamkeit, denn sie müssen oft ihr Leben lang Arzneimittel einnehmen, um ihren Alltag zu meistern. Darum werfen wir auch gern einen besonderen Blick auf ihre Erkrankungen, damit sich auch immer alles verträgt und es nicht zu ungewollten Wechselwirkungen kommt.“

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