Arzneimittel-Versorgung durch örtliche Apotheke mit Abstand aber ohne Distanz in Pandemiezeit gesichert

Oberbürgermeister Andreas Michelmann (Quelle Foto: Agentur Cyrano)

Apotheken gehören zur unverzichtbaren Infrastruktur. Das verdeutlicht die jetzige Pandemielage. Wie wichtig eine gute Versorgung durch die örtliche Apotheke ist, zeigt sich aber nicht erst in der Krise. Doch dann besonders. „Kurze Wege und der persönliche Kontakt mit den Mitarbeitern in der Apotheke sind unverzichtbare Inhalte der wohnortnahen medizinische Betreuung für unsere Bürger. Außerdem gehören Arztpraxen und Apotheken zu einer lebenswerten Stadt.“ Damit die Apotheke vor Ort erhalten bleibt, stellte sich Ascherslebens Oberbürgermeister Andreas Michelmann für ein Fotoshooting zur Verfügung. Er unterstützt eine Aktion der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. Im Mittelpunkt steht dort die langfristig sichere, schnelle und wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln. Bundesweit haben sich bereits über 120 Bürgermeister dieser Aktion angeschlossen.

Die persönliche Versorgung über 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche in der COVID-19-Pandemie-Zeit zeigt auf, wie wichtig das Festhalten der Apotheker an bundesweit gleichen Arzneimittelpreisen ist. Die Lieferengpässe und daraus folgenden Preisexplosionen bei Desinfektionsmitteln und Schutzbekleidungen zeigen, wohin eine Preisfreigabe führen kann. Diese geht allein zu Lasten der Patienten. „Wir stehen zum Wettbewerb um beste Versorgungs- und Beratungsqualität. Einen Preiswettbewerb gegen ausländische Großkonzerne gewinnen wir nicht. Viele Patienten haben großes Vertrauen in unsere Arbeit. Bei pharmazeutischen Problemen oder bei Lieferschwierigkeiten von Arzneimitteln bleiben wir die Lösungsfinder. Wer sich wegen der Infektionsgefahr nicht aus dem Haus traut, dem helfen wir mit unserem Botendienst. So wird kein Patient allein gelassen. Die sichere und zuverlässige Arzneimittelversorgung mit notwendigem Abstand aber ohne Distanz ist jederzeit gewährleistet“, erklärt Alexander Grimme. Der junge Mann sitzt als gewählter Vertreter der angestellten Apotheker in der Kammerversammlung der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt. In dieser Funktion vertritt er die Belange der örtlichen Apotheken.

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