2024
Hilfsorganisationen der Apothekerschaft sammeln Spenden für bedürftige Menschen
Berlin – In der Adventszeit rufen die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker zu Spenden für bedürftige Menschen in aller Welt auf. Ob Ukraine, Naher Osten oder auch Deutschland – in den Projekten der pharmazeutischen Hilfswerke soll die notwendige Gesundheitsversorgung für Frauen, Männer und Kinder in schwierigen Lebenssituationen bereitgestellt werden. Für eine sichere Arzneimittelversorgung oder die Ausbildung von pharmazeutischen Fachkräften sammeln die Apothekerhilfsorganisationen in der Vorweihnachtszeit die Spenden in den Spendenboxen vieler Apotheken, aber auch per Überweisung ein. Je nach Hilfswerk und aktueller Lage fließt das Geld dann in bestimmte Regionen und Projekte.
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Wahl der neuen ABDA-Spitze ist vertagt
Berlin – Die Wahl zur neuen ABDA-Spitze findet erst im kommenden Jahr statt. Bei der heutigen Mitgliederversammlung der ABDA wurde Gabriele Regina Overwiening zwar erneut für das Amt der ABDA-Präsidentin vorgeschlagen. Im ersten Wahlgang gab es jedoch keine Mehrheit für die amtierende ABDA-Präsidentin. Die Wahlen für die Ämter des/der Vize-Präsident/-in und für die/den Vertreter/-in der nicht-selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker haben nicht stattgefunden.
Laut ABDA-Satzung erhalten die Mitglieder ABDA (17 Landesapothekerkammern und 17 Landesapothekerverbände) nun erneut die Möglichkeit, Vorschläge für die drei genannten Ämter einzureichen. Innerhalb von sechs Wochen kommt dann die Mitgliederversammlung für eine Neuwahl erneut zusammen. Bis zur Neuwahl bleiben die gewählten Vorstandsmitglieder nach der Satzung im Amt.
ABDA formuliert Kernpositionen zur Bundestagswahl 2025
Berlin – Mit zwei zentralen Erwartungen schaltet sich die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in den Bundestagswahlkampf 2025 ein. Einerseits steht die schnelle und dringend notwendige Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der inhabergeführten Apotheken im Fokus. Andererseits geht es um die erweiterte Nutzung der Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker, um das Gesundheitssystem für die Zukunft resilient aufzustellen. Angesichts eines seit Jahren anhaltenden, beispiellosen Rückgangs der Apothekenzahl und immenser Herausforderungen in einer alternden Gesellschaft müsse die Stabilisierung der Apotheken vor Ort im Sinne einer sicheren Gesundheitsversorgung der Menschen unbedingt eine gesundheitspolitische Priorität der neuen Bundesregierung sein. Mit den veröffentlichten „Kernpositionen der ABDA zur Bundestagswahl 2025“, einem fünfseitigen Positionspapier, wenden sich die in der ABDA zusammengeschlossenen Apothekerkammern und Apothekerverbände in den kommenden Wochen an die für den Bundestag kandidierenden Politikerinnen und Politiker, um akute Probleme klar zu benennen und patientenfreundliche Lösungen dafür anzubieten.
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Hubmann bleibt DAV-Vorsitzender und fordert sofortiges, politisches Stärkungssignal
Berlin – Dr. Hans-Peter Hubmann bleibt Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Die Mitgliederversammlung hat den 60-jährigen Apotheker aus Kulmbach heute mit großer Mehrheit im Amt bestätigt, das er seit Anfang 2023 ausübt. Seine zweite Amtszeit beginnt Anfang 2025 und dauert vier Jahre. Hubmann ist seit 2008 Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV) und seit 2013 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands des DAV. Als Stellvertretende DAV-Vorsitzende wurde die 59-jährige Apothekerin Anke Rüdinger aus Berlin mit großer Mehrheit wiedergewählt, die diesen Posten ebenfalls seit Anfang 2023 bekleidet. Rüdinger ist seit 2019 Vorsitzende des Berliner Apotheker Vereins (BAV) und seit 2021 Mitglied des Geschäftsführenden DAV-Vorstands. Der DAV ist die wirtschaftliche Interessenvertretung von mehr als 90 Prozent der Inhaberinnen und Inhaber der rund 17.000 Apotheken in Deutschland.
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Dr. Armin Hoffmann ist neuer Präsident der Bundesapothekerkammer
Berlin – Die Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer (BAK) hat am heutigen Mittwoch Dr. Armin Hoffmann (56) zum neuen BAK-Präsidenten gewählt. Hoffmann ist Präsident der Apothekerkammer Nordrhein und arbeitet in einem Unternehmen der pharmazeutischen Industrie. „Schwerpunktthemen des neuen BAK-Vorstands werden die Stärkung des Heilberufs der Apothekerin/des Apothekers und dessen durch uns gesteuerte Weiterentwicklung sowie der Fachkräftemangel in den Apotheken sein. Dazu gehören die Nachwuchsförderung, die Integration von ausländischen Fachkräften und der leichtere Wiedereinstieg von Fachkräften zum Beispiel nach einer Elternphase. Außerdem muss die Ausbildung zügig den neuen Anforderungen in allen Bereichen der Pharmazie, aber vor allem in der patientennahen Versorgung angepasst werden. Zudem möchte ich gerne dazu beitragen, dass die Patientenperspektive in der Ausgestaltung der künftigen Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung eine größere Rolle spielt“, sagte Hoffmann. „Die berufspolitische Vertretung der Apothekerschaft hat mit ABDA, DAV und BAK drei Säulen. Die pharmazeutische Positionierung der Apothekerschaft einschließlich aller Themen rund um Fachkräfte, Aus-, Fort- und Weiterbildung, Herstellung und Qualitätsmanagement sowie pharmazeutische Wissenschaften sehe ich bei der BAK. In diesen Bereichen ist die BAK zuständig für die Apothekerinnen und Apotheker in allen Tätigkeitsfeldern und es gilt dabei, zukünftig Sektorengrenzen zu überwinden.“ Hoffmann ist seit 2021 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstand der BAK. Er übernimmt das Amt des BAK-Präsidenten im Januar 2025 von Thomas Benkert, der nicht mehr kandidierte. Die BAK-Mitgliederversammlung verabschiedete ihn mit stehenden Ovationen.
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Apothekenzahl sinkt immer schneller auf 17.187
Berlin – Die Zahl der öffentlichen Apotheken ist auf ein neues Rekordtief von 17.187 gesunken. Zum Ende des dritten Quartals 2024 gab es damit 384 Apotheken weniger als zu Jahresbeginn (17.571). Das entspricht einem prozentualen Rückgang von 2,2 Prozent. Im Vergleich zu den ersten neun Monaten der Vorjahre hat sich die Geschwindigkeit des Rückgangs somit weiter erhöht – 2022 gab es im selben Zeitraum 285 Apotheken weniger, 2023 dann 335 Betriebsstätten weniger. In den ersten drei Quartalen 2024 gab es auch nur noch 36 Neueröffnungen im Vergleich zu 46 (2022) und 48 (2023) in den Vorjahreszeiträumen. Die 17.187 Apotheken teilen sich auf in 12.649 Einzel- oder Hauptapotheken (minus 301) und 4.538 Filialapotheken (minus 83). Das ergibt eine aktuelle Erhebung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf Basis der Meldungen der Landesapothekerkammern.
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Gabriele Regina Overwiening erhält Bundesverdienstkreuz
Berlin – Gabriele Regina Overwiening erhält das Bundesverdienstkreuz für ihr jahrelanges herausragendes ehrenamtliches Engagement. Das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ – so der offizielle Name – ist an die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe und der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Vorschlag des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst verliehen worden. Die feierliche Überreichung des Ordens erfolgte am Wochenende in Horstmar durch den Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Martin Sommer. Er beleuchtete in seiner Laudatio das frühe Engagement Overwienings für Arzneimittelsicherheit und Medikationsmanagement – und hob ihr besonderes Anliegen hervor, der Trivialisierung des Arzneimittels zum reinen Handelsgut entgegenzuwirken.
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Gericht weist Klagen gegen pharmazeutische Dienstleistungen ab
Berlin – Heute verhandelte das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg über zwei Klagen gegen die Entscheidung der Schiedsstelle zu den pharmazeutischen Dienstleistungen. Dazu Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands: „Beide Klagen wurden insgesamt abgewiesen. Das sind gute Nachrichten für alle Patientinnen und Patienten. Der Schiedsspruch bleibt bestehen und die pharmazeutischen Dienstleistungen können weiterhin zu Gunsten der Versicherten zu den bisherigen Konditionen erbracht werden. Das aktuelle Urteil bestätigt unseren Weg, den wir mit den pharmazeutischen Dienstleistungen eingeschlagen haben. Unsere Angebote verbessern nachhaltig die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Effektivität der medikamentösen Therapie.“
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Deutscher Apothekerverband sucht innovative Apothekenprojekte
Berlin - Der Deutsche Apothekerverband (DAV) schreibt ab sofort den Deutschen Apotheken-Award (DAA) 2025 aus. Mit dem Preis würdigt der Verband zum fünften Mal seit 2015 das herausragende Engagement von Apotheken, die sich mit ihren Projekten vor Ort besonders kreativ und innovativ auf die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten einstellen. Bewerben können sich Apotheken allein oder gemeinsam mit Kooperationspartnern aus anderen Bereichen, wie z.B. aus der Patienten-Selbsthilfe. Die Bewerbungsfrist endet am 17. Februar 2025, die Preisverleihung findet am 14. Mai 2025 im Rahmen des DAV-Wirtschaftsforums in Berlin statt. Der erste Preis ist mit 4.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 2.000 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro. Über die Preisvergabe entscheidet eine fachkundige, neutrale Jury.
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Aufruf: Baumpflanzaktion im Stadtforst Wernigerode
Der Waldbrand vom 6. September 2024 nahe der Kesselklippe am Brocken hat es wieder deutlich gemacht: Der Harz braucht Hilfe beim Aufforsten. Unter dem Motto „Heilberufe helfen dem Harz“, findet am 18. und 19. Oktober 2024 eine gemeinsame Baumpflanzaktion der Heilberufler Sachsen-Anhalts statt.
Um die Aktion erfolgreich werden zu lassen, benötigt es nun viele unterstützende Hände.
Bitte melden Sie sich bis zum 17.10.2024 an unter: harzwald@ak-sa.de
Alle wichtigen Informationen zur gemeinsamen Baumpflanz- und Spendenaktion finden Sie im anhängenden Flyer.
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Positionspapier: Künstliche Intelligenz kann Versorgung in Apotheken verbessern
Berlin – Die Apothekerschaft begrüßt die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen, um die Effizienz und Qualität in der Versorgung von Patientinnen und Patienten zielgerichtet und nachhaltig zu verbessern. Dabei müssen die mit der Anwendung neuer Technologien einhergehenden Risiken auf ein Minimum reduziert werden. Mit dem Positionspapier „Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Pharmazie“ legt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nun ein Konzept vor, das die aktuelle Haltung der Apothekerschaft zum Einsatz von KI im pharmazeutischen Bereich darstellt und bewertet. Zu den Einsatzmöglichkeiten von KI in der Apotheke gehören die Patienten- und Kundenkommunikation, die Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, die Lieferkettenoptimierung, die Unterstützung des Qualitätsmanagementsystems und der Einsatz von non-invasiven Diagnosemethoden (z.B. über die Retina).
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Lieferengpässe: Apothekertag fordert mehr Handlungsspielraum für Apotheken
München - Angesichts der Lieferengpässe von Arzneimitteln hat die Hauptversammlung des Deutschen Apothekertags eine Stärkung der Apotheken vor Ort verlangt. Einstimmig ohne Enthaltung wurde ein Antrag des Apothekerverbandes Nordrhein unterstützt, im dem der Gesetzgeber aufgefordert wird, "die öffentlichen Apotheken so zu stärken, dass eine schnellere und effizientere Versorgung von Patientinnen und Patienten gewährleistet wird und so Therapieverzögerungen vermieden werden." Um die verordnenden Ärztinnen und Ärzte von bürokratischem und zeitlichem Aufwand zu entlasteten, sollten die "Apothekerinnen und Apothekern mehr Handlungsspielraum beim Austausch von verordneten Arzneimitteln bekommen". Es müsse verhindert werden, dass betroffene Patienten in ein "Karussell" zwischen Arztpraxis und Apotheke kommen, wenn ein Arzneimittel nicht lieferbar sei, so der Antrag. Es wird gefordert, die Austauschregeln aus der Pandemiezeit wieder gelten zu lassen oder sogar zu erweitern. Dokumentationen gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen sollten so minimalisiert werden, dass Taxbeanstandungen weitgehend ausgeschlossen werden. Für den zusätzlichen Aufwand bei der Bewältigung von Lieferengpässen müsste ein angemessener finanzieller Ausgleich geschaffen werden. Die Lieferengpasspauschale solle angehoben werden.
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Deutscher Apothekertag - Prävention interprofessionell verantworten
München – Damit die gesundheitliche Prävention den Menschen zugutekommen kann, sollten Apothekerinnen und Apotheker eng mit Ärztinnen und Ärzten kooperieren. Über die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Prävention wurde am heutigen Donnerstag beim Deutschen Apothekertag im Rahmen eines einstündigen Themenforums diskutiert.
ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening befürwortete, dass die Aufgaben der Apotheken in der Prävention zu pharmazeutischen Dienstleistungen werden, die von den Krankenkassen vergütet werden. Nirgendwo im Gesundheitswesen könnten Menschen eine heilberufliche Expertise so niedrigschwellig nutzen wie in Apotheken. Allerdings müssten sich die Rahmenbedingungen für Apotheken ändern und die Honorierung verbessert werden. Denn in der Prävention könnten sich die Apothekerinnen und Apotheker zum Vorteil der Patientinnen und Patienten nur einbringen, wenn das Apotheken-Reformgesetz in der vorgesehen Form nicht kommen würde.
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Deutscher Apothekertag beschließt Resolution „Mehr Apotheke wagen“
München – Zu Beginn des Deutschen Apothekertages in München haben die mehr als 300 Delegierten die Resolution „Mehr Apotheke wagen“ mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Auslöser für dieses Statement war ein Grußwort von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach während der Eröffnungsveranstaltung, der nach eigener Aussage an dem seit Monaten geplanten, aber von vielen Seiten kritisierten Apothekenreformgesetz mit „Apotheken ohne Apotheker“ festhalten will. Die Resolution „Mehr Apotheke wagen“ der Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker lautet im Wortlaut wie folgt:
„Die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker fordert die Bundesregierung auf, das von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vorgelegte Apothekenreformgesetz abzulehnen. Stattdessen brauchen die Patientinnen und Patienten eine Reform, die die wohnortnahe, sichere Arzneimittelversorgung durch die heilberuflich geführten Apotheken vor Ort nachhaltig stärkt und zukunftsfähig macht.
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Deutscher Apothekertag - Overwiening: Politik gegen die Apotheken ist Politik gegen die Menschen!
München – Mit einer kämpferischen Rede hat Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, am heutigen Mittwoch den Deutschen Apothekertag in München eröffnet. Overwiening sprach sich deutlich gegen die aktuellen Pläne des Bundesgesundheitsministeriums aus, nach denen es in vielen Apotheken keine Apothekerinnen und Apotheker mehr geben soll. Die ABDA-Präsidentin forderte die Bundesregierung zudem mehrfach auf, die Kompetenzen der Pharmazeutinnen und Pharmazeuten mehr in die Versorgung einzubinden. „Statt weniger, mehr Pharmazie wagen! Gesundheit braucht mehr Apothekerinnen und Apotheker“, so Overwiening. “Das Vorhaben, die Apotheke vor Ort zu einer reinen Arzneimittel-Abgabestelle zu degradieren, wird von niemandem gewollt. Wer Gesundheitspolitik gegen die Apotheken vor Ort macht, macht Politik gegen die Menschen!“, sagte die ABDA-Präsidentin. Sie wies darauf hin, dass in vielen Ländern derzeit Gesetze verabschiedet werden, mit denen die Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker ausgebaut werden. Overwiening: „Dort hat Politik erkannt, dass in immer älter werdenden Gesellschaften der heilberufliche Beratungsbedarf steigt. Hinzu kommen der medizinische Fortschritt und Neuerungen im Bereich der Digitalisierung. Insbesondere älteren und kranken Menschen müssen digitale Anwendungen, wie beispielsweise die elektronische Patientenakte oder das E-Rezept – aber auch neue, innovative Arzneimittel und Therapien – intensiv, geduldig, sensibel und kompetent nähergebracht werden. Das sind Prognosen, die eigentlich erfordern, dass Politik gemeinsam mit uns die Rolle von Apothekerinnen und Apothekern in der Versorgung weiterentwickelt, stärkt und ausweitet.“
Overwiening ging in ihrer Rede außerdem auf die wirtschaftliche Schieflage der Apotheken und die dringend erforderliche Honoraranpassung ein. Sie kündigte an, im Dezember 2024 erneut für das Amt der ABDA-Präsidentin zu kandidieren.
Expopharm: DAV-Vorsitzender Dr. Hubmann fordert sofortige, spürbare Honorarerhöhung für Apotheken
München - Zur Eröffnung der pharmazeutischen Leitmesse expopharm fordert der Deutsche Apothekerverband (DAV) eine sofortige, wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken ein. „Wir brauchen jetzt eine spürbare Erhöhung unseres Honorars und nicht ein Vertrösten auf eine mögliche Verhandlungslösung in zwei Jahren“, sagte DAV-Vorsitzender Dr. Hans-Peter Hubmann heute in München. „Es ist schlicht nicht wahr, dass kein Geld im Gesundheitssystem ist. Die Anhebung des Orientierungswertes für das ärztliche Honorar für das Jahr 2025 sowie die milliardenschwere Krankenhausreform belegen das Gegenteil. Es ist absolut inakzeptabel, dass nur für die Apotheken keine zusätzlichen Mittel bereitstehen.“ Hubmann weiter: „Es ist zu befürchten, dass bis 2027 seit Beginn der Diskussion im Jahr 2023 mehr als 2.000 Apotheken für immer geschlossen haben. Deswegen wiederhole ich unsere Forderung: Wir brauchen eine sofortige Anhebung und eine verlässliche Dynamisierung.“
Deutscher Apothekertag - Ein Jahr vor der Bundestagswahl – Apothekerschaft richtet eindringlichen Appell an die Bundesregierung
München – Ein Jahr vor der Bundestagswahl ruft die Apothekerschaft die Bundesregierung dazu auf, die Arzneimittelversorgung über die Apotheken vor Ort dringend zu stabilisieren. „Sowohl die Versorgungsdaten als auch eine aktuelle Umfrage unter Apothekerinnen und Apotheker sprechen nach drei Jahren Ampel-Koalition eine deutliche Sprache: Die Versorgung dünnt immer mehr aus und ist durch eine Schließungswelle bei den Apotheken und Lieferengpässen geprägt“, so ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening auf der heutigen Pressekonferenz zum Beginn des Deutschen Apothekertages in München (9.-11. Oktober 2024).
Statistiken der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zeigen: Seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode ging die Zahl der Apotheken von 18.461 um 1.173 (minus 6,4 Prozent) auf mittlerweile nur noch 17.288 Apotheken zurück. Die Zahl der Neugründungen lag im Jahr 2012 noch bei 184 Apotheken, ist aber im Jahr 2023 auf bloße 62 geschrumpft.
Deutscher Apothekertag im Jahr 2025 erstmals von Dienstag bis Donnerstag
Der Deutsche Apothekertag (DAT) wird im kommenden Jahr vom 16. September bis 18. September 2025 stattfinden. Damit wird die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker erstmals von Dienstag bis Donnerstag tagen. Das hat der Geschäftsführende Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände beschlossen. Auch die pharmazeutische Fachmesse expopharm wird von der ABDA-Tochtergesellschaft Avoxa ab 2025 erstmals in diesem Zeitfenster ausgerichtet.
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28. Wirtschaftstage: Das System Apotheke ist strukturell unterfinanziert
Merseburg - „Der derzeitige Therapieansatz aus dem Bundesgesundheitsministerium, der angeblich die Situation der Apotheken verbessern soll, ist falsch und gefährlich. Denn er stützt nicht die wohnortnahe Versorgung durch die Apotheken, sondern eher den Fernversand. Doch etwas Positives gibt es zu berichten: In den zahlreich geführten Gesprächen mit politischen Vertretern in den Städten und Gemeinden, ja selbst mit dem Land einschließlich unseres Ministerpräsidenten, konnten wir entnehmen, dass wirklich niemand die Apotheke ohne Apotheker möchte...
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Grippeschutz: Apotheken liefern Millionen Impfstoffdosen aus und bieten Impfungen an
Mehr als 18 Millionen Impfstoffdosen gegen Grippe (Influenza) stehen in der nun beginnenden Impfsaison bereits zur Verfügung. Das Paul-Ehrlich-Institut hat die Dosen freigegeben – und die mehr als 17.000 Apotheken haben inzwischen mit der Auslieferung an die Arztpraxen für die Wintersaison begonnen. „Die Versorgung der Menschen mit Grippe-Impfstoffen ist für diesen Winter gesichert“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Die Apotheken erledigen die Bestellung, Lagerung und Auslieferung der Impfdosen bedarfsgerecht und effizient. Auch die kommenden freigegebenen Impfstoffdosen werden die Apotheken sicher zu handhaben wissen. Jeder Mensch, der eine Grippe-Impfung braucht oder haben will, wird sie auch bekommen. Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor Ansteckung.“ Im Jahr 2023 hatten die Apotheken für gesetzlich Krankenversicherte rund 16 Millionen Grippe-Impfdosen im Wert von 503 Mio. Euro an ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte geliefert.
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Gebot der Stunde: Apotheken stärken und nicht weiter schwächen
Eisleben - „Wir wollen so viel an die Technik abgeben, was wir können. So bleibt uns mehr Zeit für unsere Patientinnen und Patienten, um diese ausführlich und umfassend zu beraten.“ Das erklärte Apothekerin Sonja Willert, Inhaberin der Mohren-Apotheke Eisleben dem Bundestagsabgeordneten Ingo Bodtke (FDP), als sich dieser den vollautomatischen Arzneimittel-Kommissionierer anschaute.
Ingo Bodtke hatte auf Einladung der Apothekerin einen Vor-Ort-Termin wahrgenommen und war erstaunt, was sich alles hinter den Kulissen einer Apotheke abspielt...
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Seit 20 Jahren keine Einkommenserhöhung
Apothekenteams finden unentdeckte hohe Blutdruckwerte
Berlin - Der Blutdruck vieler Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck wird trotz einer bestehenden Arzneimitteltherapie nicht ausreichend gesenkt. Bei einer Auswertung zur pharmazeutischen Dienstleistung „Standardisierte Risikoerfassung hoher Blutdruck“ in Apotheken waren 44 Prozent der Werte auffällig hoch. „Bei zwei von fünf Patienten waren die Blutdruckwerte bedenklich. Ein zu hoher Blutdruck erhöht erheblich das Risiko, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Dies bestärkt uns darin, unsere pharmazeutische Dienstleistung weiter anzubieten und uns in der Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Krankheiten noch intensiver zu engagieren.“
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Fehler beim Inhalieren erkennen und vermeiden dank Dienstleistung der Apotheken
Berlin – Vier von fünf Patientinnen und Patienten inhalieren ihre Arzneimittel gegen Atemwegserkrankungen nicht richtig. Deshalb könnten sie von einer pharmazeutischen Dienstleistung in der Apotheke profitieren. Das zeigt eine wissenschaftliche Erhebung mit 258 Patientinnen und Patienten in zwölf Apotheken. „Arzneimittel zu inhalieren ist für die meisten Patientinnen und Patienten eine Herausforderung. Unsere pharmazeutische Dienstleistung dazu wird von 81 Prozent der Betroffenen als sehr und von weiteren 19 Prozent als eher hilfreich bewertet. Das ist ein eindeutiges Votum“, sagte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Unsere Erhebung belegt: Die Apothekenteams verbessern nachhaltig die Arzneimitteltherapie. Wenn Arzneimittel nicht richtig angewendet werden, können sie auch nicht wirken – verursachen aber dennoch Kosten.“
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Apothekennetz darf nicht weiter ausdünnen
„Ich kann einen Mangel nicht durch einen Mangel ersetzen und ihn dann als innovative Lösung verkaufen. Wenn pharmazeutisch technische Angestellte (PTA) eine Apotheke light führen sollen, so ist das Illusion. Denn nicht nur der Apothekerberuf wird als Mangelberuf eingestuft, sondern auch der des PTA. Ich weiß nicht, warum Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vehement versucht, einen gesamten Berufsstand zu zerstören. Zu Kosteneinsparungen wird es definitiv nicht führen. Im Gegenteil: Es wird eindeutig teurer für das Gesamtsystem, wenn es keine Apotheken vor Ort mehr gibt“, erklärt Dr. Jens-Andreas Münch, Präsident der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt. Da die finanzielle Lage für die Apotheken mittlerweile so brisant geworden ist, suchte die Apothekerkammer gemeinsam mit dem Apothekerverband Sachsen-Anhalt das Gespräch auf höchster Ebene. In einem Brandbrief ersuchten sie um ein Gespräch mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff...
Apotheken stehen auf der Kippe
Overwiening zum „Gesundes-Herz-Gesetz“: Gute Ansätze, unklare Umsetzung
Berlin – Zum heutigen Kabinettsbeschluss des „Gesundes-Herz-Gesetz“ (GHG) äußert sich Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, wie folgt:
„Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Herzgesundheit der Bevölkerung verbessern und die Früherkennung kardiovaskulärer Risiken mit dem ‚Gesundes-Herz-Gesetz‘ (GHG) intensivieren will. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hierzulande weiterhin die häufigste Todesursache – sie sind für rund ein Drittel aller Todesfälle verantwortlich. Es ist nur folgerichtig, dass die Bundesregierung die heilberuflichen, pharmazeutischen Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker stärker nutzen will, um diese Ziele zu erreichen.
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Bei Opiumtinktur zur Dosiergenauigkeit in der Apotheke nachfragen
Berlin – Eingestellte Opiumtinktur wird bei Erwachsenen zur Behandlung schwerer Durchfälle eingesetzt. Das Präparat wird tropfenweise eingenommen, was zu Dosierungsproblemen führen kann, wie mehrere Apotheken nun berichten. Im Jahr 2023 wurden nach Auswertungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) rund 39.000 Packungen Opiumtinktur für gesetzlich Versicherte verordnet
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33. Landessportspiele in der Lutherstadt Wittenberg
Wittenberg - Am Sonnabend, den 24. August 2024, fand das deutschlandweit einzigartige inklusive Sportfest im Wittenberger Arthur-Lambert-Stadion statt. Die Stimmung der 1030 Aktiven war wie immer großartig. Zwischen Olympia und Paralympics in Paris war die Lutherstadt Wittenberg großartiger Gastgeber mit den Ausrichtern der Turn- und Sportgemeinschaft Wittenberg e. V. (TSG) und dem Kreissportbund Wittenberg e. V. (KSB). Der LAV als langjähriger tatkräftiger Unterstützer war mit Mathias Arnold, Christina Trauth und Dr. Olaf Klietsch vor Ort...
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Arzneimittel und Hitze vertragen sich nicht immer
Berlin – Hitze kann die Wirkung von Arzneimitteln verändern, was bei der Anwendung berücksichtigt werden muss. Andererseits müssen einige Medikamente selbst vor Hitze geschützt werden, damit sie nicht unbrauchbar werden. „Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke vor Ort dazu beraten, ob Sie etwas beachten müssen“, rät Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer mit Blick auf die aktuelle Hitzewelle.
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Insektenstiche sind nicht immer harmlos
Hubmann: Bundeskanzler Scholz soll Leistungskürzungen für Patienten verhindern!
Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt das Versprechen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Leistungskürzungen im Gesundheitswesen verhindern zu wollen. Scholz hatte bei einer Pressekonferenz am heutigen Mittwoch mit Blick auf die Finanzlage der Krankenkassen gesagt, dass für ihn Leistungskürzungen für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) „nicht in Frage“ kommen. Solche Kürzungen seien „eine schlechte Nummer“, so Scholz. Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), sagt dazu: „Es ist absolut begrüßenswert, dass der Bundeskanzler den Patientinnen und Patienten verspricht, dass sie auch in Zukunft qualitativ hochwertig versorgt werden sollen. Mit Blick auf die alternde Gesellschaft ist es unabdingbar, dass das Gesundheitswesen resilient bleibt. Für unsere Patientinnen und Patienten ist dies ein wertvolles Versprechen!“.
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Apotheken lösen ab sofort auch E-Rezepte von Privatversicherten ein
Alle Apotheken in Deutschland können ab sofort auch elektronische Verordnungen (E-Rezepte) von Privatversicherten annehmen und einlösen. Bisher war dieses Verfahren nur gesetzlich Krankenversicherten vorbehalten. Da Privatversicherte jedoch keine elektronische Gesundheitskarte (eGK) besitzen, müssen sie ihr E-Rezept entweder per E-Rezept-App an die Apotheke schicken oder können den in der Arztpraxis ausgedruckten Rezeptcode vorlegen. Voraussetzung ist, dass die Arztpraxis zuvor mithilfe der Krankenversichertennummer des Privatversicherten ein E-Rezept ausgestellt hat. Auf diese neue digitale Dienstleistung der Apotheken machen der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) aufmerksam. Parallel zur Hochlaufphase des E-Rezepts seit 1. Januar 2024 hatten DAV und ADAS die notwendigen technischen Maßnahmen zum Einlösen von privaten E-Rezepten eingeleitet.
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Apothekenzahl sinkt immer rasanter - nur noch 17.288 Apotheken in Deutschland
Im ersten Halbjahr 2024 ist die Zahl der Apotheken in Deutschland um 283 auf den neuen Tiefstand von 17.288 gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 1,6 Prozent seit dem Jahreswechsel. Sowohl die Zahl der Haupt- und Einzelapotheken ist zurückgegangen (minus 234) als auch die Zahl der Filialen (minus 49). Gegenüber den ersten sechs Monaten der Vorjahre hat sich der Rückgang der Apothekenzahl außerdem erneut beschleunigt: Im ersten Halbjahr 2023 waren es 238 Apotheken weniger, im ersten Halbjahr 2022 sogar nur 205 Betriebsstätten weniger. Die Apothekendichte beläuft sich bundesweit auf nur noch 21 Apotheken pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Wert, der weit unter dem Durchschnitt der Europäischen Union liegt (32). Von dieser dramatischen Entwicklung sind nicht nur Menschen in ländlichen Regionen betroffen: In Berlin liegt die Apothekendichte mit 19 beispielsweise deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die aktuellen Zahlen hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf Basis von Meldungen aus den Landesapothekerkammern berechnet.
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Franziska Kersten (SPD) im Vor-Ort-Gespräch mit Apothekern
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Welche Risiken bestehen beim Arzneimittelkauf im Ausland?
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Lauterbach besucht Apotheke – Gespräche über Reformpläne
Berlin – Hoher Besuch in der Sonnen-Apotheke in der brandenburgischen Kleinstadt Teltow: Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach traf sich am heutigen Dienstag zu einem persönlichen Gespräch mit Apothekeninhaber Mike Beyer, der auch Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände eingeladen hatte. Im Fokus des Gesprächs standen die von Lauterbach geplante Apothekenreform und die wirtschaftliche Situation der Apotheken. „Ich habe dem Minister verdeutlicht, dass meine Patientinnen und Patienten keine gefährliche Strukturreform brauchen, sondern eine stabile Arzneimittelversorgung durch die Apotheke vor Ort. Auch das jüngste Skonto-Urteil des Bundesgerichtshofs stellt eine ganz akute, zusätzliche Gefahr für meinen Betrieb dar, auf die der Minister nicht angemessen reagiert. Es kann nicht sein, dass mein Apothekenbetrieb auf Großhandelsskonti angewiesen ist, um zu überleben. Eigentlich müsste der Minister dafür sorgen, dass die Apotheken auch ohne Skonti wirtschaftlich betrieben werden können. In Zeiten von gravierenden Lieferengpässen sind Experimente ohne jegliche Datengrundlage, wie die von Hr. Lauterbach vorgelegte Reform, grob fahrlässig. Das sind Feldversuche zu Lasten unserer Patientinnen und Patienten“, sagte Beyer nach dem Besuch des Ministers.
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Apothekerschaft gemeinsam gegen Reformpläne des Gesundheitsministeriums
Berlin – Die Apothekerschaft in Deutschland will in großer Einigkeit und vehement gegen die Strukturreformpläne des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vorgehen. Die Landesapothekerkammern und -verbände haben sich zum Ziel gesetzt, die wahren Ziele und die Gefahren der geplanten Reform zu enttarnen. Dieses Signal des Berufsstandes mit seinen knapp 70.000 Apothekerinnen und Apothekern geht von der heutigen Mitgliederversammlung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin aus.
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E-Rezept: DAV vereinbart Friedenspflicht mit Krankenkassen
Berlin – Fehlerhafte oder fehlende Angaben auf E-Rezepten sollen künftig nicht mehr zu Retaxationen (Rechnungskürzungen) von Krankenkassen bei Apotheken führen. Dieser Friedenspflicht, die rückwirkend seit 1. Januar 2024 und zunächst bis zum 31. Dezember 2024 gilt, hat der Deutsche Apothekerverband (DAV) am heutigen Freitag auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zugestimmt. Vorangegangen waren langwierige Verhandlungen mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), um eine Zusatzvereinbarung zum Rahamenvertrag zwischen den Kassen und der Apothekerschaft abzuschließen. Der DAV hatte sich Anfang des Jahres – nach dem flächendeckenden Start des E-Rezeptes – mehrfach an das Bundesgesundheitsministerium gewandt und um Klärung gebeten. Im Februar war das Ministerium der Empfehlung der Apothekerschaft dann gefolgt und hatte die Kassen dazu aufgerufen, E-Rezepte nicht zu beanstanden, wenn beispielsweise die ärztliche Berufsbezeichnung fehlt.
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Apothekerschaft lehnt Entwurf zur Apothekenreform ab
Berlin – Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker lehnen das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vor wenigen Tagen vorgeschlagene Apothekenreformgesetz ab. In einer heute gegenüber dem BMG abgegebenen Stellungnahme zum Referentenentwurf argumentiert die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, dass die vorgeschlagenen Reformen die Arzneimittelversorgung in Deutschland irreparabel zerstören, statt sie für die Zukunft zu stabilisieren. Beispiele für diesen vom BMG geplanten verbraucherpolitischen Schaden sind die im Gesetzentwurf enthaltenen Vorschläge, auf Apothekerinnen und Apotheker in der Apotheke zu verzichten sowie die Ausstattungen und Öffnungszeiten der Apotheken einzuschränken. In der Konsequenz sind zehntausende Arbeitsplätze in Apotheken gefährdet und ist eine gravierende Verschlechterung der Arzneimitteltherapie- und Patientensicherheit zu befürchten. Leistungen wie die Abgabe von Betäubungsmitteln, Medikationsanalysen, Rezepturen oder Impfungen dürfen nur von Apothekerinnen und Apothekern erbracht werden. In diesen Bereichen drohen nach den BMG-Plänen Leistungskürzungen für die Bevölkerung.
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Entwurf zum Apothekenreformgesetz: Leistungskürzung statt Versorgungssicherung
Berlin – Zum heutigen Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) über den lange erwarteten Referentenentwurf für ein „Gesetz für eine Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform“ aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erklärt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Der heute über die FAZ veröffentlichte Referentenentwurf des BMG für eine sogenannte Apothekenreform bedroht die Arzneimittelversorgung der Menschen und ist keine Weiterentwicklung der apothekerlichen Tätigkeit in den Apotheken vor Ort, sondern kommt einem Trojanischen Pferd gleich. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt in der Versorgung der Patientinnen und Patienten.“
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Tag der Apotheke: Warnung vor Leistungskürzungen für Patientinnen und Patienten
Berlin – Zum morgigen Tag der Apotheke appellieren die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und die ADEXA – Die Apothekengewerkschaft gemeinsam an die Gesundheitspolitik, bei der Arzneimittelversorgung der Bevölkerung keine Leistungskürzungen vorzunehmen oder zuzulassen. Anlässlich des diesjährigen Tages der Apotheke warnen beide Verbände bei einer Pressekonferenz in Berlin vor Reformplänen des Bundesgesundheitsministeriums. Konkret plant das Ministerium, dass in Apotheken keine Apothekerinnen und Apotheker anwesend sein müssen. Zahlreiche Leistungen in der Arzneimittelversorgung, wie beispielsweise individuelle Rezepturen, die Abgabe von Betäubungsmitteln oder Impfungen, würden für Millionen von Patientinnen und Patienten dann wegfallen, so die Warnung von ABDA und ADEXA.
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Apotheken beklagen fehlendes Handeln der Bundespolitik und Ausbluten der Apotheker
Magdeburg - „Wir könnten sehr viel Gutes für unsere Patienten tun. Wir könnten sogar dazu beitragen, Kosten im Gesundheitssystem einzusparen – dadurch, dass wir unsere Arbeit machen. Und nicht dadurch, dass wir wegrationalisiert werden.“ Diese Botschaft richtete Dr. Jens-Andreas Münch, Präsident der Apothekerkammer (AK-SA), auf dem Frühlingsfest der Apotheker an seine Gäste. Das Fest fand traditionell beim Mückenwirt in Magdeburg statt. Am 29. Mai 2024 luden Apothekerkammer und Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt (LAV) wieder zum persönlichen Austausch mit Vertretern aus Politik, Krankenkassen, Ärzteverbänden, Pharmaindustrie, Ministerien und Großhandel...
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Europawahlen: Verbraucherschutz, Freiberuflichkeit und Subsidiarität in der Arzneimittelversorgung
Berlin / Brüssel – Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni setzen sich die deutschen Apothekerinnen und Apotheker für eine sichere und patientenorientierte Arzneimittelversorgung ein, wo Verbraucherschutz, Freiberuflichkeit und Subsidiarität betont werden. „Wir wollen und brauchen ein Europa, wo gemeinsame Herausforderungen wie globale Lieferengpässe bei lebenswichtigen Arzneimitteln auch gemeinsam angepackt werden“, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident und Leiter der Europadelegation der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Wir wollen und brauchen aber auch ein Europa, wo die Freiberuflichkeit von Apothekerinnen und Apothekern anerkannt wird und jeder Mitgliedsstaat seine eigenen Gesundheitsstrukturen weiterentwickeln und stärken kann. Die deutschen Apothekenteams stehen für ein starkes Europa mit einer hochwertigen Gesundheitsversorgung aller Patientinnen und Patienten.“
Apotheken wollen digitale Unterstützung bei der Medikationsberatung
Meran – Apotheken sind schon heute in vielen Bereichen digital gut aufgestellt, etwa in der Warenwirtschaft. „Auch im sensiblen Bereich der Medikationsberatung brauchen die Apothekerinnen und Apotheker weitere digitale Unterstützung. Diese muss sich an den gelebten Prozessen orientieren, damit sie die Arbeit erleichtern kann“, sagte Professorin Dr. Hanna Seidling beim Fortbildungskongress pharmacon. Die Apothekerin leitet die Kooperationseinheit Klinische Pharmazie am Universitätsklinikum Heidelberg. Beim Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer erläuterte Seidling am Beispiel der Medikationsberatung, was die Digitalisierung leisten können sollte.
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Apothekenteams können Medikationsfehler verringern
Meran – Medikationsfehler sind – anders als Nebenwirkungen – grundsätzlich vermeidbar. Die Beratung in der Apotheke vor Ort schützt in vielen Fällen vor diesen Problemen. „Der Medikationsprozess ist ein Hochrisikoprozess, und im ambulanten Bereich ist er besonders fehleranfällig. Denn es sind neben Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen viele Berufsgruppen beteiligt, unter anderem die Apothekenteams, Ärztinnen und Ärzte sowie ihre Mitarbeitenden oder die Pharmaindustrie. Auf jeder Ebene können Fehler passieren. Hier spannen die Apotheken ein Sicherheitsnetz“, sagte Dr. Steffen Schmidt, Apotheker aus Haltern am See, beim Fortbildungskongress pharmacon. Schmidt ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesapothekerkammer.
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Bei Bluthochdruck regelmäßig in der Apotheke beraten lassen
Meran – Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck profitieren unmittelbar von der Beratung in der Apotheke vor Ort. „Eine Medikationsanpassung durch das Apothekenteam senkt den Blutdruck um etwa 7 Einheiten – und ist damit etwa vergleichbar stark wie die eines Medikaments“, sagte Dr. Isabel Waltering beim Fortbildungskongress pharmacon. Die Apothekerin lehrt an der Universität Münster. „Von einer Blutdrucksenkung profitieren die Betroffenen unmittelbar: Eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 20 mmHg verringert das Risiko für Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall um 50 Prozent.“
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Benkert fordert mehr Wertschätzung für Apothekerberuf
Berlin/Meran – Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Thomas Benkert, fordert mehr Wertschätzung für den Beruf der Apothekerinnen und Apotheker. „Dass wir gut und wenn nötig schnell mit neuen Herausforderungen umgehen können, haben wir in den letzten Jahren wiederholt gezeigt“, sagte er am gestrigen Sonntag bei der Eröffnung des Fortbildungskongresses pharmacon. Apothekerinnen und Apotheker versorgten auch unter schwierigen Bedingungen wie Lieferengpässen die Bevölkerung ordnungsgemäß mit Arzneimitteln. Benkert zeigte sich enttäuscht, dass den Apothekerinnen und Apothekern aus der Politik keine adäquate Wertschätzung entgegengebracht wird.
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Neue Weiterbildung zu pädiatrischer Pharmazie
Berlin – Die Bundesapothekerkammer hat auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung die neue Weiterbildung „Pädiatrische Pharmazie“ verabschiedet. Sie befasst sich mit der pharmazeutischen Beratung und Betreuung sowie mit der Arzneimittelversorgung von Patientinnen und Patienten im Kindes- und Jugendalter und deren Angehörigen mit dem Ziel, die Arzneimitteltherapiesicherheit weiter zu erhöhen. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, auch nicht in der Arzneimitteltherapie. Die Bundesapothekerkammer hat deshalb ein Curriculum erstellt und konsentiert. Auf dieser Grundlage können die Apothekerkammern der Länder ihren Mitgliedern nun passende Seminare anbieten“, sagte Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer.
Oberlandesgericht München stärkt Arzneimittelpreisbindung
Berlin / München - Das Oberlandesgericht (OLG) München stärkt die bundeseinheitliche Arzneimittelpreisbindung bei rezeptpflichtigen Medikamenten und damit auch den Verbraucherschutz im deutschen Gesundheitswesen. Das bayerische Gericht weist in einem aktuellen Fall die Berufung einer niederländischen Versandapotheke gegen ein Urteil des Landgerichtes München zurück. In einem mehrjährigen wettbewerbsrechtlichen Verfahren wurde dort die Gewährung von Boni zwischen drei und neun Euro im Jahr 2012 als Verstoß gegen das geltende Arzneimittelpreisrecht festgestellt. Unter Berücksichtigung eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2016 begründet das OLG München seine Entscheidung nun wie folgt: „Die bundesdeutschen Regelungen zur Arzneimittelpreisbindung sind weder nach der zum Zeitpunkt der streitgegenständlichen Werbeaktion maßgeblichen noch auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Entscheidung geltenden Rechtslage wegen Verstoßes gegen die gemäß Art. 28 ff. AEUV gewährleistete Warenverkehrsfreiheit unionsrechtswidrig.“ Der Bayerische Apothekerverband (BAV) hatte die Klage mit Unterstützung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände eingereicht.
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Apothekerschaft befürwortet die Telepharmazie und lädt zum Symposium ein
Berlin – Die Apothekerschaft befürwortet die Telepharmazie und die Versorgungsmöglichkeiten, die sich durch telepharmazeutische Angebote für die Patientinnen und Patienten ergeben. „Nicht immer sind Apothekenteams und die von ihnen versorgten Patientinnen und Patienten im gleichen Raum. Hier kommt die Telepharmazie ins Spiel. Wir wollen die Telepharmazie aus den Apotheken vor Ort heraus in geeigneten Fällen anbieten. Sie kann ein weiteres Werkzeug für den komplexen Prozess der Arzneimittelversorgung sein. Die Telepharmazie hat aber auch Grenzen – nur Apothekerinnen und Apotheker können sie anbieten und sie ist nur sinnvoll, wenn sie sich an Menschen richtet, die in der Apotheke persönlich bekannt sind oder den Kontakt in der Apotheke vorbereitet“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Bereits beim Deutschen Apothekertag 2022 hat die Hauptversammlung der Apotheker beschlossen, die Telepharmazie im Sinne der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln.
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BGH-Urteil: Apothekerschaft appelliert an Wirtschaftsminister Habeck
Berlin – Mit Blick auf die rasant sinkende Apothekenzahl und die wirtschaftliche Schieflage vieler Apotheken fordert die Apothekerschaft, dass sie ab sofort wieder ein freies Skonto mit dem pharmazeutischen Großhandel vereinbaren darf. Am 8. Februar 2024 hatte der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt, dass Skonti nach den derzeit geltenden Regelungen der Arzneimittelpreisverordnung unzulässig seien, wenn die Summe aus Rabatten und Skonti dazu führe, dass der feste Großhandelszuschlag von 73 Cent unterschritten werde. Für die Apotheken in Deutschland kann diese Gerichtsentscheidung fatale wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, hat sich daher in einem Brief an den fachlich zuständigen Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Robert Habeck, gewandt. „Wir schlagen Ihnen vor und bitten Sie dringend, durch eine Klarstellung in der Arzneimittelpreisverordnung die Möglichkeit der Gewährung von Skonti festzuschreiben“, schreibt Overwiening. Die Auswirkungen des Urteils würden „die schwierige wirtschaftliche Situation der Apotheken zusätzlich verschärfen“, so Overwiening: „Wir benötigen dringend Ihre Unterstützung, um die Folgen dieser Entscheidung zu beseitigen.“
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Dosierungsangabe auf Rezept kann die Arzneimitteltherapiesicherheit verbessern
Berlin – Seit November 2020 muss auf einer ärztlichen Arzneimittelverordnung die Dosierung – z.B. >>1-0-1<< – angegeben werden, mit wenigen Ausnahmen. Wurde bspw. ein Medikationsplan ausgestellt, reicht ein Kürzel >>Dj<< (Dosierungsanweisung vorhanden: ja).
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat überprüft, wie sich diese Regelung auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und damit die Patientensicherheit auswirkt. „Die Angabe der Dosierung auf Rezept war eine langjährige Forderung der Apothekerschaft, um zum Beispiel Wissensdefizite der Patientinnen und Patienten zu ihrer Medikation zu reduzieren“, sagte AMK-Vorsitzender Prof. Dr. Martin Schulz.
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Gutachter warnen vor Apothekenreformplänen von Bundesgesundheitsminister Lauterbach
Potsdam – Ein verfassungsrechtliches und ein gesundheitsökonomisches Gutachten entkräften die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgestellten Eckpunkte für eine Apothekenreform. Obwohl der Referentenentwurf für eine von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach seit Monaten angekündigte Apothekenreform noch nicht vorliegt, hatte die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zwei Studien beauftragt. Einerseits sollte juristisch geklärt werden, ob die von Minister Lauterbach verfolgte „Apotheke ohne Apothekerin oder Apotheker“ zulässig ist. Andererseits wurde wirtschaftlich geprüft, wie sich die vom Ministerium angekündigte Umverteilung des Apothekenhonorars auf die chronisch unterfinanzierten Apotheken auswirken würde.
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Apothekenwirtschaftsbericht: Betriebsergebnisse und Apothekendichte sinken
Potsdam – Die wirtschaftliche Lage in den Apotheken bleibt extrem angespannt. Angesichts des medizinischen Fortschritts und einer älter werdenden Bevölkerung erwirtschafteten die Apotheken in Deutschland im Jahr 2023 zwar einen höheren Umsatz als im Vorjahr. Wegen rasant steigender Personal- und Sachkosten müssen sie sich allerdings mit einem weitaus geringeren Betriebsergebnis als 2022 zufriedengeben. Der Gesamtumsatz der Apotheken stieg 2023 auf 66,36 Mrd. Euro (netto), während die Anzahl der abgegebenen Arzneimittel leicht auf 1,388 Milliarden Packungen sank. Eine durchschnittliche Apotheke erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 3,443 Mio. Euro (netto), doch das steuerliche Betriebsergebnis als Bestandteil davon sank mit 4,3 Prozent auf ein langjähriges Tief. Mit 148.000 Euro Betriebsergebnis vor Steuern und Altersvorsorge hatten selbständige Apothekerinnen und Apotheker im Durchschnitt weit weniger Einkommen als 2022 (160.000 Euro). Ein Drittel aller Inhaberinnen und Inhaber (34 Prozent) lag mit dem Betriebsergebnis unter der Vergütung von angestellten Krankenhausapothekern ohne Leitungsverantwortung (75.000 Euro brutto). Auch mit Blick auf die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gibt es keine guten Nachrichten: Im ersten Quartal 2024 ging die Apothekenzahl bundesweit von 17.571 (2023) um 142 auf 17.429 Apotheken zurück – ein neuer Tiefstand. Die Apothekendichte liegt mit 21 Apotheken pro 100.000 Einwohnern mittlerweile weit unter dem europäischen Durchschnitt (32). Diese und andere Zahlen stammen aus dem Apothekenwirtschaftsbericht 2024, der heute in Potsdam auf dem Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) präsentiert und diskutiert wird.
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500 Apotheken in einem Jahr weniger – Apothekerschaft kündigt neue Proteste an
Erfurt – Das sichere Netz der Arzneimittelversorgung wird immer löchriger. Allein im vergangenen Jahr haben in Deutschland knapp 500 Apotheken ihren Betrieb eingestellt. Das sind genauso viele, wie es in ganz Thüringen Ende des Jahres noch gab. „Unsere Patientinnen und Patienten müssen immer weitere Wege zur nächstgelegenen Apotheke zurücklegen. Mit der Arzneimittelberatung, eigenen Herstellungen, Nacht- und Notdiensten, Impfungen und den pharmazeutischen Dienstleistungen bieten die Apotheken aber Leistungen an, die die Menschen in ihrer wohnortnahmen Umgebung unbedingt benötigen“, sagt Gabriele Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Die Situation ist mehr als dramatisch. Im vergangenen Jahr ist auf Bundesebene die Arzneimittelversorgung in der Größe Thüringens verschwunden. Das bedeutet, dass rein rechnerisch zwei Millionen Menschen ihre wohnortnahe Apotheke verloren haben und nun sehr wahrscheinlich weitere Wege haben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach weiß von dieser bedrohlichen Entwicklung, unternimmt aber rein gar nichts, um die Apotheken zu stabilisieren.“
Es ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht
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Zum 60. Geburtstag von Mathias Arnold
Magdeburg - Aus dem Verbandsleben ist Mathias Arnold nicht mehr wegzudenken. Seit nunmehr 19 Jahren leitet er als Vorsitzender die Geschicke der Apothekerschaft in Sachsen-Anhalt. Zuvor engagierte er sich bereits seit 1999 im Vorstand des Landesapothekerverbands Sachsen-Anhalt e.V. Geschätzt wird er für seinen hohen politischen Sachverstand, mit dem er die Interessen der Apotheken...
DAV: Apotheken nach BGH-Urteil unter massivem Druck – Politik muss jetzt handeln
Berlin – Zu den jetzt vorliegenden Urteilsgründen des Bundesgerichtshofs zur Gewährung von Skonti durch den pharmazeutischen Großhandel erklärt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV):
„Das vollständige Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Februar 2024 liegt jetzt vor. Der BGH hatte sich mit den rechtlichen Grenzen der Gewährung von Rabatten und Skonti durch den pharmazeutischen Großhandel befasst. Bekanntermaßen hat der BGH entschieden, dass die Unterschreitung des Mindestpreises, der sich aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers, dem Großhandelsfestzuschlag und der Umsatzsteuer ergibt, generell unzulässig ist. Aus den Urteilsgründen ergibt sich nun, dass der BGH mit den klassischen juristischen Auslegungsmethoden zu diesem Ergebnis kommt. So wird beispielsweise der Wortlaut der Arzneimittelpreisverordnung nach deren Änderung durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz betrachtet und ausgewertet. Der BGH sagt aber auch ganz klar: Sollte die Apothekenvergütung ohne Skontogewährung nicht ausreichend sein, könne sie bei Bedarf vom Verordnungsgeber erhöht werden – und dem Gesetzgeber komme verfassungsrechtlich ein weiter Gestaltungsspielraum zu.
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Gesundheitsorganisationen kritisieren Ampel-Politik
Berlin – Die vier tragenden Säulen der Gesundheitsversorgung in Deutschland haben am heutigen Donnerstag die Gesundheitspolitik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach scharf kritisiert. In der Bundespressekonferenz stellten die Spitzen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ihre Kritikpunkte an der Gesundheitspolitik dar. Alle vier eint die Sorge darum, ob die Menschen in Deutschland auch in Zukunft noch flächendeckend und wohnortnah Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Apotheken finden werden. Ohne unmittelbare politische Weichenstellungen seien dramatische Versorgungslücken zu erwarten.
Scharfe Kritik bei allen Organisationen ruft die immense Bürokratielast hervor, die unter der Ampel-Regierung nochmals zugelegt hat. Sie fordern die Politik auf, die Versorgung spürbar zu entbürokratisieren. So sind bspw. zahlreiche Dokumentationsvorschriften überflüssig. Letztendlich führt die überbordende Bürokratie dazu, dass immer weniger Zeit für die Patientenversorgung bleibt.
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DAV-Wirtschaftsforum: Hochkarätige Gutachten für geplante Apothekenreform erwartet
Berlin / Potsdam – Mit Blick auf das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) angekündigte Apothekenreformgesetz bringt das diesjährige Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) zahlreiche Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Recht, Wissenschaft und Apotheke zusammen. Unter dem Kongresstitel „Die Apothekenreform der Ampel‐Koalition – Chance oder Umbruch?“ können Apothekerinnen und Apotheker am 23. und 24. April 2024 in Potsdam aus erster Hand erfahren, wie die Lage der Branche ist, welche Herausforderungen anstehen und welche Lösungsvorschläge vorliegen. Neben der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, stehen vor allem zwei Gutachter im Mittelpunkt des Interesses: Der frühere Richter am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio wird sein Gutachten „Apothekerliche Präsenzpflicht in der Apotheke“ vorstellen. Der Gießener Volkswirt Prof. Dr. Georg Götz präsentiert seine Studie „Vor-Ort-Apotheken zwischen Kostendruck und Honoraranpassung“. Nach den Vorträgen finden jeweils Diskussionen mit dem Publikum der Veranstaltung statt, um die Ergebnisse der Gutachten für die geplante Apothekenreform einzuordnen.
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DAV: Probleme beim E-Rezept müssen bis Ostern gelöst sein!
Berlin - Der Deutsche Apothekerverband (DAV) ruft das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und die gematik dazu auf, die Ausfälle und Missstände im E-Rezept-System umgehend zu lösen. Hintergrund ist, dass es in dem neuen, digitalen Verordnungssystem bereits seit einigen Wochen vermehrt zu flächendeckenden Ausfällen und Fehlern kommt. Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des DAV, erklärt dazu: „Unsere Patientinnen und Patienten benötigen eine stabile, schnelle und unkomplizierte Versorgung mit Arzneimitteln. Doch die vom Bundesgesundheitsministerium und der gematik aufgebaute E-Rezept-Struktur kommt diesen Anforderungen derzeit nicht nach. Immer wieder müssen wir die Menschen bei der Arzneimittelabgabe vertrösten, weil E-Rezepte nicht abrufbar sind. Der zentrale E-Rezept-Server funktioniert zwar meistens gut. Das hilft aber recht wenig, wenn andere relevante Systeme regelmäßig ausfallen und damit die Arzneimittelversorgung zeitweise komplett blockiert wird. Das ist ein nicht tragbarer Zustand, der von den Architekten dieses Systems – dem BMG und der gematik – umgehend gelöst werden muss.“
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E-Rezept: ABDA warnt vor gefährlichen Entwicklungen
Berlin – Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen beim E-Rezept warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor Einschränkungen bei der Patientensicherheit. Konkret geht es um das sogenannte ‚CardLink-Verfahren‘, mit dem Patientinnen und Patienten ihre E-Rezepte an Apotheken weiterleiten können, indem sie die Smartphone-Apps von Drittanbietern nutzen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat trotz deutlicher Warnungen aller anderen Gesellschafter der gematik und mit Hilfe seiner 51-Prozent-Mehrheit in der Gesellschafterversammlung, die Spezifikationen – also die technischen Vorgaben – für dieses Verfahren am heutigen Donnerstag durchgesetzt. Alle anderen Gesellschafter, also sowohl die Seite der Leistungserbringer als auch die Seite der Kostenträger, stimmten dagegen. Das ist ein Novum.
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Ausfälle im E-Rezept-System sind für die Apothekerschaft inakzeptabel
Berlin – Die Apothekenteams und ihre Patientinnen und Patienten haben derzeit mit einer inakzeptablen Häufung an Ausfällen im E-Rezept-System zu kämpfen. Schon seit mehreren Tagen ist es den Apotheken teils stundenlang nicht möglich, E-Rezepte vom zuständigen Fachdienst (Server) abzurufen und diese zu beliefern. Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), erklärt dazu: „Immer häufiger und insbesondere in den Morgenstunden kommt es dazu, dass der Zugang zum E-Rezept-System nicht möglich ist. Unsere Patientinnen und Patienten, die teilweise schnell lebensnotwendige Arzneimittel benötigen, müssen wir in diesen Fällen vertrösten. Das ist ein inakzeptabler Zustand, der sofort gelöst werden muss.“
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Apotheken stehen vor wirtschaftlichem Kipppunkt
Colbitz - „Wir stehen am Kipppunkt. Wenn nicht sehr zügig etwas passiert, dann wird bald das flächendeckende Netz der Apotheken in sich zusammenbrechen. Schon heute stehen bundesweit etwa ein Drittel der Apotheken nicht mehr auf wirtschaftlich soliden Füßen.“ Diese Aussage traf Marc-Florian Witsch am 4. März 2024 beim Besuch von CDU-Landtagspolitikern Tobias Krull und Tim Teßmann...
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Pilotuntersuchung ergibt Hinweise auf nicht ausreichend kontrollierten Blutdruck
Berlin - Eine Pilotuntersuchung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zur pharmazeutischen Dienstleistung „Standardisierte Risikoerfassung hoher Blutdruck“ deutet darauf hin, dass bei etwa zwei von drei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck dieser nicht ausreichend kontrolliert ist und dadurch nicht gut eingestellt sein könnte.
Zur Erklärung: Im Rahmen einer pharmazeutischen Dienstleistung können Apothekenteams bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck die Blutdruckeinstellung einmal pro Jahr überprüfen. Bei einer Änderung der medikamentösen Therapie ist eine frühere Überprüfung möglich. So können unter anderem Personen erkannt werden, deren Blutdruck nicht ausreichend kontrolliert und behandelt ist. Im Rahmen dieser Dienstleistung nutzen die Apothekenteams einen Informationsbogen, der von der ABDA und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie gemeinsam entwickelt wurde.
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E-Rezept dominiert Apothekenalltag – trotz gravierender technischer Probleme
Berlin – Das E-Rezept ist innerhalb weniger Wochen zum festen Bestandteil der Arzneimittelversorgung geworden. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass es weiterhin große technische Umsetzungsprobleme gibt, die die Versorgung der Patientinnen und Patienten verzögern und die Apothekenteams belasten. Das zeigt eine von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Auftrag gegebene, repräsentative Umfrage unter rund 1.100 Apothekeninhaberinnen und -inhabern. Während noch im Dezember der allergrößte Teil der Arzneimittelverordnungen über Muster-16-Formulare in die Apotheken kam, gaben schon einen Monat später rund 40 Prozent der befragten Apotheken an, einen E-Rezept-Anteil von 51 bis 70 Prozent zu haben, weitere 39 Prozent sogar über 70 Prozent. Aus den Antworten der Apotheken lässt sich auch klar herauslesen, dass der Einlöseweg über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ein erfolgsbringender Faktor für das E-Rezept ist.
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AMK bearbeitete im Jahr 2023 mehr als 8.300 Meldungen
Berlin – Die Apotheken meldeten 2023 – nach drei Jahren der Corona-Pandemie mit rückläufigen Berichtszahlen – wieder mehr Qualitätsmängel und Nebenwirkungen von Arzneimitteln. Das geht aus der Jahresstatistik hervor, die die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) heute veröffentlicht hat. Apothekerinnen und Apotheker meldeten 8.320 (2022: 7.182) unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Qualitätsmängel wie zum Beispiel Verpackungsfehler. Insgesamt steigerte sich die Anzahl an Meldungen um über 1.100 gegenüber dem Vorjahr und auch die Anzahl meldender Apotheken stieg um 336.
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Soforthilfe: Kassenabschlag halbieren
Magdeburg - „Die Themen, die aktuell die Apothekerschaft bewegen, höre ich sehr häufig. Daher möchte ich überlegen, wie ich Sie unterstützen kann.“ Mit diesen Worten eröffnete Tino Sorge, MdB und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 21. Februar 2024 einen digitalen runden Tisch. Ebenfalls mitinitiiert hatte dieses Treffen Mario Czaja, MdB und ehemaliger Berliner Gesundheitssenator...
Kommunikationsoffensive für pharmazeutische Dienstleistungen
Berlin – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände verstärkt ihre Kommunikation rund um die pharmazeutischen Dienstleistungen. Ab dem 7. März werden diese Apotheken-Angebote in einem neuen TV-Werbespot beworben. Hinzu kommen eine neue Internetseite für Patientinnen und Patienten, auf der die Services vorgestellt werden, sowie Kommunikationshilfen für die Apotheken. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Unser Spot wird an 22 Tagen im März fast täglich im ZDF zu sehen sein, zur besten Sendezeit direkt vor den heute-Nachrichten. In einem 20 Sekunden langen, sehr emotionalen Werbespot zeigen wir, wie Patientinnen und Patienten von den pharmazeutischen Dienstleistungen ihrer Apotheken vor Ort profitieren.“ Auf der neuen Patienten-Homepage www.pharmazeutische-dienstleistungen.de finden Patientinnen und Patienten weitreichende Informationen zu den pharmazeutischen Dienstleistungen und ihren positiven Auswirkungen auf die Gesundheits-Versorgung.
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Gesamtvorstand der ABDA fordert Absenkung des Kassenabschlags und Anpassung der Arzneimittelpreisverordnung
Berlin – Der Gesamtvorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert eine sofortige, drastische Absenkung des Kassenabschlags und eine schnelle Anpassung der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), damit die sogenannten Skonti im Verhältnis zwischen Apotheke und Großhandel erlaubt bleiben. In seinen Beratungen zur Rettung der Apotheken nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs zur Begrenzung von Skonti hat sich der Gesamtvorstand der ABDA auf diese beiden Forderungen geeinigt. Die Vertreterinnen und Vertreter der 17 Landesapothekerkammern und 17 Landesapothekerverbände sprachen sich heute einmütig auf ihrer Sitzung in Berlin dafür aus, diese unmissverständliche Forderung in den nächsten Tagen und Wochen an die Politik in Berlin – insbesondere die Ampel-Koalition – zu richten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am 8. Februar 2024 entschieden, dass pharmazeutische Großhandlungen den Apotheken nicht mehr als 3,15 Prozent Rabatt inklusive Skonto geben dürfen.
Derzeit müssen die Apotheken den Krankenkassen pro rezeptpflichtigem Arzneimittel einen Apothekenabschlag in Höhe von 2,00 Euro gewähren. Der Gesetzgeber hatte diesen Rabatt für Apotheken aus Spargründen zuletzt sogar um 23 Cent erhöht. Ab Anfang 2025 fällt dieses gesetzlich definierte „Sonderopfer“ zwar wieder auf 1,77 Euro zurück, aber selbst von diesem „Normalniveau“ brauchen die Apotheken eine drastische Absenkung als Sofortmaßnahme.
SPD-Bundestagsabgeordnete besucht Bären-Apotheke in Sangerhausen
Sangerhausen - Lieferengpässe verursachen nur noch Arbeit und benötigen enorm viel Zeit. Dieses nimmt aber niemand wahr, wer nicht unmittelbar im Apothekenalltag beschäftigt ist. „Ich habe gerade immense Probleme, für Organtransplantierte lebenswichtige Arzneimittel zu bekommen, die eine Herpesinfektion vermeiden sollen. Ein nicht lieferbares Arzneimittel kann ich dann international einkaufen. Dafür muss ich jedoch zuerst drei Angebote von unterschiedlichen Importeuren einholen. Dann nehme ich das preiswerteste, muss es aber zuvor auch noch von der Krankenkasse absegnen lassen. Dieser Vorgang ist sehr bürokratisch...
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Politik fragt nach: Wie läuft es mit dem E-Rezept
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ABDA startet Nachwuchskampagne für die Apothekenberufe
Berlin – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände startet eine neuartige Nachwuchskampagne für die Apothekenberufe. Die Werbung mit dem provokanten Titel „How to sell drugs offline (fast)“ spielt unter anderem selbstbewusst mit der Doppelbedeutung des englischen Wortes „Drugs“, das auch als „Arzneimittel“ übersetzt wird. Hauptzielgruppe der Kampagne sind berufsunentschlossene Jugendliche. Gezeigt werden die vielfältigen Inhalte der Kampagne vor allem auf Social-Media-Kanälen. Ein zentrales, aufmerksamkeitsweckendes Element der Kampagne ist die Video-Serie „Die Apotheke“. Zehn Episoden dieses Infotainment-Formats zeigen das Miteinander eines fiktionalen Apothekenteams als Mischung aus Parodie und scheinbar realen Vorgängen.
„Wie in vielen anderen Wirtschaftszweigen belastet der Fachkräftemangel auch die Apotheken immens. Wir erwarten, dass bis Ende dieser Dekade bis zu 10.000 Apothekerinnen und Apotheker in den Apotheken fehlen, um die wohnortnahe Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten aufrechtzuerhalten. Auch in den für die Apotheken unverzichtbaren Berufsgruppen der pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) und der pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) zeichnet sich ein erheblicher Mangel ab“, so ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening.
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Nur noch 17.571 – Apothekenzahl sinkt immer schneller auf dramatischen Minusrekord
Berlin – In Deutschland ist die Zahl der Apotheken zum Jahresende 2023 auf das Allzeittief von 17.571 gesunken. Das sind 497 Apotheken weniger als zum Jahresende 2022 (18.068) – der größte jährliche Verlust an Apotheken in der Geschichte der Bundesrepublik. Den 559 Schließungen standen im vergangenen Jahr nur 62 Neueröffnungen gegenüber. Einen Rückgang in der Apothekenzahl gab es sowohl bei den Haupt- und Einzelapotheken (minus 405) als auch bei den Filialen (minus 92). Die Zahl der Einzelapotheken ohne Filialstrukturen ist sogar erstmals unter die Marke von 10.000 gefallen (9.645). Seit dem Höchststand im Jahr 2008 (21.602) ist die Apothekenzahl um mehr als 18 Prozent gesunken. Das belegt eine Berechnung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die auf den Meldungen der Landesapothekerkammern in allen 16 Ländern basiert. Mit 21 Apotheken pro 100.000 Einwohnern liegt die hiesige Apothekendichte weit unter dem europäischen Durchschnitt (32).
„Die Apotheken sichern die wohnortnahe Arzneimittelversorgung der gesamten Bevölkerung zwischen Ostsee und Alpen, sie sind zudem ein unverzichtbarer Teil jeder lokalen Infrastruktur“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Jede Apotheke, die schließt, ist ein herber Verlust für die Patientinnen und Patienten. Immer häufiger entstehen weitere Wege zur nächsten Apotheke. Ohne die Apotheken wäre die Lieferengpass-Krise nicht zu schultern, auch die erklärungsbedürftige Einführung des E-Rezeptes würde die Gesellschaft ohne die Expertise der Apothekenteams überfordern. Viele Inhaberinnen und Inhaber müssen dennoch aufgeben, weil ihnen die wirtschaftliche Basis wegbricht. Und für den pharmazeutischen Nachwuchs wird die Neugründung einer Apotheke wegen fehlender wirtschaftlicher Perspektiven immer unattraktiver.“
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Wegfall der Präqualifizierung: Verhandlungserfolg für Apothekerschaft
Berlin – Der Wegfall des Präqualifizierungsverfahrens bei apothekenüblichen Hilfsmitteln rückt näher: Am vergangenen Freitag haben der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband die Verhandlungen dazu erfolgreich abgeschlossen. Im Juli 2023 war das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) in Kraft getreten. Dort ist festgehalten, dass die Präqualifizierung für Apotheken bei „apothekenüblichen Hilfsmitteln“ entfallen soll. Die beiden Verhandlungsparteien mussten allerdings unter anderem noch festlegen, welche Hilfsmittel als „apothekenüblich“ zu deklarieren sind.
Der DAV-Vorsitzende Dr. Hans-Peter Hubmann dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir noch vor Ablauf der Verhandlungsfrist und ohne Einbeziehung der Schiedsstelle eine wirklich gute Lösung für die Apotheken aushandeln konnten. Dies ist ein Erfolg der Selbstverwaltung. Wenn die Gremien beider Verbände dem Verhandlungsergebnis zustimmen, ist die Präqualifizierung bei den allermeisten Hilfsmitteln schon bald Geschichte. Das ist eine Forderung, die wir als Deutscher Apothekerverband schon seit Jahren an die Politik herantragen. Endlich wird sie nun Realität!“. Hubmann erklärt weiter, dass die Details der Verhandlungslösung derzeit noch nicht mitgeteilt werden könnten. Denn: „Wir müssen jetzt noch abwarten, dass die Gremien des GKV-Spitzenverbandes und des DAV das Ergebnis bestätigen. Anfang Februar dürfte dann aber Klarheit da sein“, so Hubmann.
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Diabetes Typ 1 kann auch bei Erwachsenen erstmals auftreten
Schladming – Symptome wie sehr starker Durst, häufiger Harndrang, verschwommenes Sehen oder ständige Müdigkeit sind Alarmsignale für einen Diabetes Typ 1, ebenso wie rascher ungewollter Gewichtsverlust. „Wer das an sich bemerkt, sollte seine Blutzuckerwerte rasch ärztlich kontrollieren lassen“, riet Apothekerin Helga Auer-Kletzmayr aus Klagenfurt / Österreich beim Fortbildungskongress pharmacon der Bundesapothekerkammer. Werden diese ersten Warnsymptome nicht ernst genommen, kann es zu einer Entgleisung des Stoffwechsels auf Grund hoher Blutzuckerwerte kommen, die ins diabetische Koma führen und sogar tödlich sein kann.
Die Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1 tritt häufig im frühen Kindesalter oder vor der Pubertät auf. Aber es ist keine ‚Kinderkrankheit‘: Im Jahr 2022 waren 62 Prozent der Neuerkrankten 20 Jahre oder älter. In Deutschland leben etwa 430.000 Patientinnen und Patienten mit dieser Stoffwechselstörung. Deutlich häufiger ist allerdings der Diabetes Typ 2, der vor allem in höherem Lebensalter lebensstilbedingt auftritt.
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Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel professionell diagnostizieren lassen
Schladming – Etwa ein Drittel der Bundesbürger ist der Auffassung, bestimmte Lebensmittel nicht zu vertragen. „Auch wenn sich längst nicht alle Selbstdiagnosen bei einer wissenschaftlichen Überprüfung bestätigen, so beobachten wir doch eine deutliche Zunahme der Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Allergien oder Intoleranzen“, sagte Professor Martin Smollich beim Fortbildungskongress pharmacon. Der Apotheker forscht und lehrt am Institut für Ernährungsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck.
Statt einer Eigendiagnose rät Smollich zu einer professionellen Diagnostik. Smollich: „Absurde und überstrenge Diäten sind nicht nur schwierig durchzuhalten, sondern erschweren auch die optimale Nährstoffversorgung.“ Lebensmittelallergien werden zudem oft durch verschiedene Faktoren verstärkt. Dazu gehören körperliche Anstrengung, Alkohol, Schlafmangel oder Infektionen. Smollich: „In der Pollensaison werden auch viele Lebensmittel schlechter vertragen, weil das Immunsystem aktiviert ist. Deshalb ist ein Ernährungs- und Symptomtagebuch sinnvoll bei Lebensmittelallergien.“
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DAV fordert Retaxfreiheit für E-Rezepte bis Ende 2024
Berlin – Seit Jahresbeginn hat die Anzahl der verordneten E-Rezepte deutlich zugenommen. Durch die neu hinzu gekommene E-Rezept-Pflicht für Arztpraxen hat sich die Zahl der ausgestellten E-Verordnungen seit dem 1. Januar um rund 15 Millionen gesteigert. Einige Arztpraxen sind noch unsicher im Umgang mit dem neuen System, außerdem gibt es Probleme bei den ärztlichen Signaturen und dem Ausfüllen von Freitextfeldern auf E-Rezepten. Anke Rüdinger, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), zieht das folgende Fazit: „Der Anteil der E-Rezepte, die auf dem Verordnungsweg oder im Abgabeprozess komplett hängenbleiben, ist minimal. Trotzdem gibt es noch zu oft Schwierigkeiten, die die Arbeit der Apothekenteams in Zeiten der Lieferengpass-Krise zusätzlich erschweren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten verlangsamen.“
„Wenn Ärzte für die Signatur der Verordnungen beispielsweise die sogenannte Stapelsignatur verwenden, können die E-Rezepte teils erst mehrere Stunden nach dem Arztbesuch in der Apotheke abgerufen werden. Bei der Eintragung der ärztlichen Berufsbezeichnung kommt es häufig zu Fehlern in den Datensätzen der Verordnungen, die gegebenenfalls eine Neuausstellung erforderlich machen. Damit sich die Situation für die Patientinnen und Patienten schnell verbessert, stehen wir derzeit sowohl mit dem Bundesgesundheitsministerium, der gematik, aber auch mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Kontakt“, so Rüdinger.
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Benkert kritisiert Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums zur Apothekenstruktur
Schladming – „Wir brauchen verlässliche und stabile Rahmenbedingungen, um die Menschen gut und sicher, zeit- und wohnortnah versorgen zu können“, sagte Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer, gestern anlässlich der Eröffnung des Fortbildungskongresses pharmacon. Benkert dankte allen Apothekerinnen und Apothekern für ihre hervorragende Arbeit.
Benkert: „Die aktuellen Vorschläge des BMG zur Änderung der Apothekenstruktur lehnen wir entschieden ab. Denn das wäre ein direkter Weg in eine Zwei-Klassen-Versorgung der Patientinnen und Patienten.“ Im Dezember 2023 veröffentlichte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) Eckpunkte für eine Apothekenreform, die neben der Honorierung auch die Struktur der Apotheken betreffen. So sollen Apotheken auch ohne die Anwesenheit eines Apothekers oder einer Apothekerin vorübergehend öffnen können, wenn „eine erfahrene PTA vor Ort die Arzneimittelabgabe übernimmt“. Voraussetzung sei laut BMG, dass eine telepharmazeutische Beratung durch apothekerliches Personal der Apotheke bzw. des Filialverbunds stattfinden kann. Nach Ansicht des BMG würde „auf diese Weise den Apotheken ein wirtschaftlicher und flexibler Personaleinsatz ermöglicht, ohne dass Abstriche in der pharmazeutischen Qualität und bei der Patientensicherheit erfolgen“.
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Apotheken benötigen dringend Notprogramm
Magdeburg - „Bleiben Sie beieinander. Lassen Sie keine Partikularinteressen entstehen.“ Mit diesen Worten wandte sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff an die Ärzte und Apotheker seines Bundeslandes. Hintergrund war der von den Apothekern ausgerichtete Neujahrsempfang der Heilberufler in Sachsen-Anhalt. Der gemeinsame Empfang...
Qualitativ hochwertige Patientenversorgung erhalten
Magdeburg - „Den Apotheken droht eine wirtschaftliche Katastrophe, sollte ihnen weiterhin ein Inflationsausgleich verwehrt bleiben und die erforderliche Dynamisierung der Apothekenhonorare nicht umgesetzt werden. Diese Entwicklung wird vor allem Auswirkungen auf die Qualität der Patientenversorgung haben.“ Das erklärte Mathias Arnold, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt (LAV) anlässlich des Neujahrsempfangs der Heilberufler Sachsen-Anhalts am 10. Januar in Magdeburg...
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