2022

Ronald Schreiber als Vorsitzender der Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung bestätigt

Berlin – Ronald Schreiber bleibt ehrenamtlicher Vorsitzender der „Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung“ (FI). Die Mitgliederversammlung bestätigte ihn bei den heutigen turnusgemäßen Wahlen im Amt. Die Vorstandsmitglieder Dr. Christiane Eckert-Lill, Ina Richling und Sabine Skwara stellten sich zur Wiederwahl und wurden ebenfalls für vier weitere Jahre gewählt. Neue Stellvertretende Vorsitzende ist Sabine Skwara.

Die bisherige Stellvertretende Vorsitzende Sabine Gnekow kandidierte nicht erneut. Neu in den Vorstand gewählt wurde Sabine Haul. Die Apothekerin aus Hamburg engagiert sich insbesondere für Demenzerkrankte, ist aktiv im Aktionsbündnis Patientensicherheit und bietet bereits seit mehr als zehn Jahren selbst Medikationsanalysen an.

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Apotheken bieten vielen chronisch Erkrankten Dienstleistungen an

Berlin - Chronisch Erkrankte mit Arzneimitteln zu versorgen ist einer der Schwerpunkte der Arbeit der öffentlichen Apotheken. Um ihre Versorgung zu verbessern, bieten viele Apotheken seit Juni 2022 verschiedene pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) an. Eine der pDL richtet sich an Patientinnen und Patienten, die dauerhaft fünf oder mehr Arzneimittel verordnet bekommen. „Diese Patient*innen können die Dienstleistung „Erweiterte Medikationsberatung bei Polypharmazie“ nutzen. Davon profitieren Patient*innen unmittelbar“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Bei dieser Dienstleistung schauen sich Apotheker*innen als Arzneimittelexpert*innen die individuelle Medikation des/der jeweiligen Patient*in sehr genau an. Wenn sie Arzneimittel-bezogene Probleme finden, suchen sie nach Lösungen – wenn die Patient*innen einverstanden sind, auch gemeinsam mit dem Arzt oder der Ärztin.“

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Ausschreibung für Deutschen Apotheken-Award 2023 beginnt

Berlin – Heute beginnt die Ausschreibung des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) für den Deutschen Apotheken-Award (DAA), der im Frühjahr 2023 in Berlin verliehen wird. Besondere Initiativen, Projekte und Leistungen aus Apotheke und Pharmazie – auch solche mit Bezug zur Corona-Pandemie oder Ukraine-Hilfe – sollen nach 2015, 2017 und 2019 im kommenden Jahr zum vierten Mal prämiert werden. 2021 fiel der Wettbewerb aufgrund der Pandemie aus. Apothekerinnen und Apotheker können sich in den Kategorien „Moderne Apotheke“ und „Apotheke und Patient“ bewerben, aber auch von Projektpartnern, Kammern, Verbänden, Patientenorganisationen, Selbsthilfegruppen und einzelnen Patientinnen und Patienten nominiert werden. Die Ausschreibungsfrist endet am 11. Februar 2023. Die Sieger in beiden Kategorien erhalten je 2.500 Euro Preisgeld, die Zweitplatzierten 1.000 Euro, die Drittplatzierten 500 Euro. Alle Bewerbungen, die aus dem Vorjahr pandemiebedingt nicht berücksichtigt werden konnten, werden automatisch für 2023 berücksichtigt.

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Gesundheitskarte wird als patientenfreundlicher Weg zum Einlösen von E-Rezepten gebraucht

Berlin, Deutschlands Apotheken bekennen sich zur schnellstmöglichen Einführung des E-Rezepts in ganz Deutschland und setzen deshalb ihre Bemühungen in den beiden Testregionen Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe mit aller Kraft fort. Sie fordern alle Beteiligten im Gesundheitswesen auf, daran mitzuarbeiten, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) möglichst schnell als einfacher und patientenfreundlicher Weg zum Einlösen von E-Rezepten in Apotheken genutzt werden kann. Bislang können E-Rezepte nur per wenig verbreiteter E-Rezept-App oder über den Papierausdruck des Rezeptschlüssels eingelöst werden.

 

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Immer mehr Apotheken bieten pharmazeutische Dienstleistungen an

Viele Apotheken werden in den nächsten Monaten pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) anbieten. Die pDL sind seit Juni 2022 möglich. „Unsere Dienstleistungen verbessern die Arzneimittelversorgung für Patient*innen“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Derzeit bieten erste Apotheken die Dienstleistungen an, viele weitere starten in den nächsten Monaten. Wir gehen davon aus, dass innerhalb eines Jahres rund drei Viertel aller Apotheken pharmazeutische Dienstleistungen anbieten werden. Das zeigt eindrucksvoll: Wir übernehmen Verantwortung für den Erfolg und die Sicherheit von Arzneimitteltherapien. Es freut mich, dass trotz der vielen anderen Aufgaben so viele Apothekenteams diese für die Patienten*innen wertvollen Dienste in die Fläche bringen.“

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Apotheken fordern Entlastung von Energiekosten

Berlin – Die 18.000 Apotheken in Deutschland können aus Gründen der Versorgungsqualität kaum Gas und Strom sparen: Um Arzneimittel zu schützen, müssen Klimaanlagen und Kühlschränke laufen, Sicherheitsbeleuchtung und Messgeräte aktiv sein. Selbst bei hoher Energieeffizienz der Betriebe steigen die Ausgaben durch die Preisexplosion derzeit um ein Vielfaches an. „Die Apotheken müssen dringend in die aktuellen Entlastungsmaßnahmen und Härtefallregelungen des Bundes aufgenommen werden“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Apotheken können ab sofort gegen Grippe impfen

Berlin – Die Apotheken können ihren Kundinnen und Kunden ab sofort und bundesweit neben COVID-19-Impfungen auch Grippeschutzimpfungen anbieten. Nach der gesetzlichen Grundlage liegen nun auch alle vertraglichen und fachlichen Voraussetzungen dafür vor. Auf dem Verbraucherportal www.mein-apothekenmanager.de kann nach Apotheken in der Nähe gesucht werden, die die Serviceleistung „Grippeimpfung“ anbieten. Laut einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) aus dem Spätsommer wollen ein Drittel (36,0 Prozent) aller Apothekeninhaberinnen und –inhaber eine Grippeschutzimpfung anbieten. Schon im Frühjahr waren mehr als 7.000 Apothekerinnen und Apotheker für das Impfen in Apotheken geschult. Derzeit laufen weitere Schulungen in ganz Deutschland. Das Paul-Ehrlich-Institut hat bereits 27,5 Millionen Grippe-Impfdosen freigegeben.

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Honorarkürzung ist das absolut falsche Signal: Apotheken brauchen Entlastung statt Belastung

Magdeburg - Die Preise explodieren. Auch vor den Apotheken stoppt die Inflation nicht. Die entstandenen Mehrkosten für notwendige neue Tarifabschlüsse und die hohen Energiepreise können Apotheken jedoch nicht an ihre Patienten weitergeben.

„Zu Recht haben wir deutschlandweit die bewährte Preisbindung für Arzneimittel. Sie schützt die Menschen vor Überforderung...

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Apotheken streiken am Mittwoch in vier Bundesländern

Berlin - Am morgigen Mittwoch streiken die Apotheken in den Bundesländern Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg und Brandenburg. Ab mittags bleiben die Apotheken geschlossen. „Die Apotheken leiden unter der aktuellen Krise genauso wie viele andere. In dieser Situation soll nun noch das Honorar gekürzt werden. Damit läuft das Fass über. Deshalb streiken die Kolleginnen und Kollegen in vier Bundesländern, stellvertretend für den Berufsstand“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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GKV-Finanzstabilisierungsgesetz bedeutet weitere acht Prozent Minus für Apotheken

Berlin  – Die im Entwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes vorgesehenen Regelungen bedeuten für die von jahrelangem Vergütungsstillstand, Inflation und steigenden Personalkosten gebeutelten Apotheken eine weitere drastische Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. “Die Erlöse der Apotheken aus der GKV-Versorgung sinken immer weiter ab. Im Jahr 2020 hat eine Durchschnittsapotheke 85.000 Euro vor Steuern aus der GKV-Versorgung erwirtschaftet. 2021 waren es noch 79.000 Euro. Schreibt man dieses Ergebnis mit den Kürzungsplänen für das nächste Jahr fort, sinkt der Betrag erneut um mehr als acht Prozent auf 72.500 Euro. Das geht zu weit und nimmt den Betrieben jede Luft zum Atmen“, erklärt dazu der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Thomas Dittrich.

 

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Spargesetz verschärft angespannte personelle und wirtschaftliche Situation in Apotheken

Die vom Bundesgesundheitsministerium im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz vorgesehenen Kürzungen im Apothekenwesen machen die ohnehin angespannte Personalsituation in den Apotheken noch schwieriger. „Mit den 120 Millionen Euro, auf die die Apotheken im Jahr verzichten sollen, könnten die Gehälter für 2.000 junge Apothekerinnen und Apotheker bezahlt werden, die dringend für die Versorgung einer immer älter und kränker werden Gesellschaft gebraucht werden“, sagt dazu heute Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

 

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Deutscher Apothekertag fordert höheres Honorar

München – Mit einem einstimmig gefassten Beschluss spricht sich die Hauptversammlung des Deutschen Apothekertags heute in München für eine sachgerechte Erhöhung des Apothekenhonorars und gegen eine Erhöhung des Apothekenabschlags aus. Die knapp 400 Delegierten aus den Kammern und Verbänden der Länder stimmten dem Leitantrag „Zukunft der Honorierung öffentlicher Apotheken“ fast zur selben Zeit zu, als der Bundesrat in Berlin die Erhöhung des Apothekenabschlags im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes ablehnte.

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Novellierung der Apothekerausbildung gefordert

München – Die Apothekerschaft fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, die Approbationsordnung für Apothekerinnen und Apotheker (AAppO) zu novellieren. Ein entsprechender Beschluss wurde heute auf dem Deutschen Apothekertag in München gefasst. „Die Ausbildung der Apothekerinnen und Apotheker ‒ somit auch das universitäre Studium ‒ wird bundeseinheitlich durch die AAppO geregelt. Und diese braucht dringend eine Novellierung. Mit verschiedenen Apothekerorganisationen haben wir am Runden Tisch ein Konsenspapier zur Weiterentwicklung erarbeitet und an den Bundesminister für Gesundheit, Prof. Dr. Karl Lauterbach, übermittelt“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Die Hauptversammlung des Deutschen Apothekertags hat heute der Forderung nach der dringend notwendigen Novellierung der Approbationsordnung nochmals Nachdruck verliehen.“ Erarbeitet wurde das gemeinsame Positionspapier von der Bundesapothekerkammer, den pharmazeutischen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern sowie den Berufsfachverbänden der Apothekerinnen und Apotheker.

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An Grippeimpfung denken: Apotheken starten Auslieferung von 22 Millionen Dosen

München – Die 18.000 Apotheken beginnen in diesen Tagen mit der Auslieferung der Impfdosen für die jährliche Grippeimpfung. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bereits 22 Millionen Impfdosen gegen Virusgrippe (Influenza) für die Wintersaison 2022/2023 freigegeben. „Die Versorgung der Menschen mit Impfstoffen gegen Grippe ist für die Wintersaison gesichert. Apotheken managen die Bestellung, Lagerung und Auslieferung der Impfdosen bedarfsgerecht, effizient und geräuschlos. Noch nie hat das PEI so früh schon so viele Dosen freigegeben“, sagte Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), am Rande des Deutschen Apothekertages in München. „Insgesamt sollen für die Grippeimpfsaison 2022/2023 rund 26 Millionen Dosen zur Verfügung stehen. Das wird reichen.“

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In Apotheken investieren statt in Gesundheitskioske

München – Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplanten Gesundheitskioske scharf. Die Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, sagte anlässlich der Eröffnung des Deutschen Apothekertags: „Die Vergütung der Apotheken vor Ort befindet sich seit Jahren im Sinkflug. Nahezu zeitgleich kündigt die Politik eine Investitionsbereitschaft von 750 Millionen Euro pro Jahr für den Aufbau von sogenannten Gesundheitskiosken an, in denen Menschen gesundheitliche Versorgungen und soziale Betreuung erhalten sollen. Statt in die Etablierung einer überflüssigen Parallelstruktur so viel Geld zu investieren, wäre es klüger, bestehende, niederschwellige Strukturen wie Apotheken zu stärken. Ich teile hier die Einschätzung der verfassten Ärzteschaft: Mit der Einrichtung von Gesundheitskiosken wird Geld verbrannt, das in der bestehenden Struktur dringend gebraucht wird!“

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DAV-Chef Dittrich: Apotheken brauchen Honorar-Dynamisierung – besonders bei hoher Inflation

München – Die Apotheken in Deutschland fordern eine Erhöhung ihres Honorars für die Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten. „Die Vor-Ort-Apotheken benötigen dringend eine Dynamisierung des Fixums, um die enorm gestiegenen und weiter steigenden Kosten für Personal, Energie, Zinsen und vieles andere mehr abzufangen“, sagte Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), heute in München zur Eröffnung der pharmazeutischen Leitmesse Expopharm: „Wir haben keinerlei Kompensationsmöglichkeit. Wir brauchen eine bessere Vergütung statt zusätzlicher Beschneidungen. Geld, das wir zwingend benötigen, um mit motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die uns anvertrauten vielfältigen Aufgaben in der Zukunft zu bewältigen.“ Eine bessere Vergütung sei auch gerade deshalb erforderlich, um jungen Menschen attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten in öffentlichen Apotheken und Zukunftssicherheit bei einer Apothekenübernahme zu bieten, so Dittrich.

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Deutscher Apothekertag - Apothekenklima-Index 2022: Branchenstimmung am Tiefpunkt, Nachwuchs und Klimaschutz als Herausforderungen

München – Die Stimmung unter den selbständigen Apothekerinnen und Apothekern ist so schlecht wie noch nie. Vor dem Hintergrund erwarteter Kürzungen durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz erwarten mehr als vier Fünftel (82,8 Prozent) von ihnen eine negative wirtschaftliche Entwicklung der Branche in den nächsten zwei bis drei Jahren. Im vorigen Jahr lag der Wert noch bei 64,6 Prozent. Zugleich wachsen die Nachwuchssorgen: Für drei von vier (77,8 Prozent) Leiterinnen und Leitern gehören Personal- und Nachwuchsprobleme zu den größten Defiziten im Versorgungsalltag. Angesichts eines Anstellungsstaus suchen sieben von zehn Apotheken (71,2 Prozent) händeringend nach qualifiziertem pharmazeutischem Personal. Gleichzeitig gewinnen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Apotheken an Bedeutung. Neun von zehn (88,6 Prozent) Apothekerinnen und Apothekern schneiden diese Themen bereits in Patientengesprächen an. Jede dritte Apotheke (32,6 Prozent) gibt an, dass sie beispielsweise bei Botendiensten vermehrt auf Elektromobilität setzen will. Das sind die wichtigsten Ergebnisse aus dem Apothekenklima-Index 2022, einer repräsentativen Meinungsumfrage von MARPINION im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, der heute zum Auftakt des Deutschen Apothekertages in München vorgestellt wurde. Für den Index werden seit 2016 jedes Jahr 500 Apothekeninhaberinnen und -inhaber bundesweit befragt. Die Umfrage fand im Juli und August statt.

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26. Wirtschaftstage: Intensiver Austausch und Diskussion

Halle - Vor dem Hintergrund des schweren wirtschaftlichen Umfelds fanden die diesjährigen Wirtschaftstage im warmen Spätsommer am 2. und 3. September 2022 in Halle statt. „Wir spüren die Sorgen der Menschen, die mit steigender Inflation und Energiekrise einhergehen. Aber auch als Unternehmen haben Apotheken alltäglich mit dieser Problematik zu tun, denn auch auf uns lastet ein wirtschaftlicher Druck durch steigende Kosten. Aber anders als andere Unternehmen können wir die hohen Energiepreise nicht einfach an die Patienten weitergeben“, beschreibt Mathias Arnold ...

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Fünfte Ausgabe des ABDA-Datenpanels

Berlin – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erhebt ab heute zum fünften Mal in Folge ihr jährliches Datenpanel. Bis zum 10. November 2022 sind alle Inhaberinnen und Inhaber sowie Leiterinnen und Leiter der mehr als 18.000 öffentlichen Apotheken in Deutschland aufgerufen, an der Online-Befragung in Kooperation mit dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) teilzunehmen. Neben den bekannten Fragen zu Service und Betrieb stehen bei der diesjährigen Befragung die seit Juni möglichen honorierten Pharmazeutischen Dienstleistungen der Apotheken im Vordergrund.

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E-Rezept: Apotheken fühlen sich gut vorbereitet, zahlreiche Hindernisse galt es zu überwinden

Berlin Die Apotheken haben sich gut auf die Einführung des E-Rezepts vorbereitet. Im Vorfeld galt es aber auch, zahlreiche Hindernisse überwinden zu müssen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 500 Apothekenleiterinnen und -leitern, die vom Meinungsforschungsinstitut MARPINION im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände durchgeführt wurde. In wenigen Tagen am 1. September 2022 beginnt der Start des E-Rezeptes.

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E-Rezept: Mehr als 10.000 Apotheken sind startklar

Berlin– Mehr als 10.000 Apotheken in Deutschland sind schon jetzt bereit, neben Papierrezepten auch elektronische Verordnungen von Patientinnen und Patienten zu versorgen. Von den bundesweit etwa 18.000 Apotheken haben sich schon 55 Prozent als startklar für das E-Rezept erklärt. Und täglich kommen weitere Apotheken dazu. Das E-Rezept kann somit fristgerecht ab 1. September 2022 bundesweit in den Apotheken eingelöst werden. Die Ausstellung von E-Rezepten in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Kliniken beginnt allerdings zunächst nur noch in einer Startregion in Westfalen-Lippe, während die Ärzteschaft in Schleswig-Holstein sich als Startregion ausgeklinkt hat.

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Pharmazeutische Dienstleistungen in den Apothekenalltag integrieren

Magdeburg - Die apothekerliche Betreuung von Patientinnen und Patienten wurde vor einigen Wochen auf eine nächste Qualitätsstufe gehoben: Seit dem 1. Juli 2022 haben bestimmte Patienten einen Anspruch auf pharmazeutische Dienstleistungen in Apotheken. Dazu gehören zum Beispiel das Üben der richtigen Inhalationstechnik bei Asthmatikern oder der intensive Medikationscheck...

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Mehr Impfungen gegen Gürtelrose

Berlin – Immer mehr Menschen lassen sich gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) impfen. Nach einer aktuellen Analyse des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) hat sich die Anzahl der von Apotheken an Arztpraxen gelieferten Impfdosen im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht – von 662.000 auf 2,0 Millionen (+209 Prozent). Der Umsatz zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit diesen Gürtelrose-Impfstoffen ist demnach von 74 Mio. Euro auf 327 Mio. Euro (+344 Prozent) gestiegen. Damit sind die Gürtelrose-Impfstoffe nach Einschätzung des DAV für den größten Teil der diesjährigen Steigerung bei den Impfungen verantwortlich. Die Corona-Impfungen werden allerdings nicht über die GKV abgerechnet.

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Lieferengpässe werden immer mehr zum Ärgernis

Sangerhausen - Lieferengpässe werden immer mehr zum Ärgernis für Patienten und Apotheker. Ganz akut fehlen vielerorts Fiebersäfte sowie Elektrolyte für Kinder. Diesen Engpass nahm das mdr Fernsehen am 8. August 2022 zum Anlass, um sich in einer Apotheke zeigen zu lassen, mit welchem großen Aufwand die Fiebersäfte...

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E-Rezept: Versorgungssicherheit auch bei technischen Fehlern

Berlin – Das E-Rezept kann fristgemäß ab 1. September 2022 bundesweit in allen Apotheken eingeführt werden, nachdem die Qualitätskriterien in der laufenden Testphase erfüllt wurden und die Krankenkassen zugesichert haben, bis zu einer technischen Lösung im Fachdienst der gematik bei technisch fehlerhaften E-Rezepten die Kosten für die Arzneimittel zu übernehmen. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) trägt auf dieser Grundlage einen gestern gefassten Beschluss der Gesellschafterversammlung der gematik zum Start des Rollouts mit.

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Apotheken sind flächendeckend mit Software für E-Rezept ausgestattet

Berlin - Zur geplanten Einführung des E-Rezeptes ab 1. September 2022 sind die Apotheken bundesweit mit der notwendigen Software ausgestattet, nachdem sie bereits im vorigen Jahr die technische Anbindung an die Telematik-Infrastruktur abgeschlossen hatten. Die E-Rezept-Module aller gängigen Warenwirtschaftssysteme wurden in den vergangenen Monaten entwickelt und in den Apotheken installiert. Darauf machen der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) aufmerksam.

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GKV-Finanzgesetz: An Apotheken zu sparen ist versorgungs- und patientenfeindlich

Berlin – Deutschlands 18.000 Apotheken mit ihren 160.000 Beschäftigten weisen die neuen Sparpläne der Bundesregierung an der lokalen Arzneimittelversorgung scharf zurück. Die Apotheken fordern stattdessen Planungssicherheit und eine angemessene Vergütungsanpassung aufgrund drastisch gestiegener Kosten. Die Apotheken vor Ort haben bewiesen, dass sie für ein krisenfestes Gesundheitswesen unverzichtbar sind. Das muss politisch jetzt endlich honoriert werden. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Das ist ein Schlag ins Gesicht für jede Apothekerin und jeden Apotheker. Die Bundesregierung will den Apotheken das Honorar kürzen durch eine Erhöhung des Apothekenabschlags um etwa 13 Prozent. Das bedeutet für zwei Jahre einen Sparbeitrag der Apotheken von ungefähr netto 240 Millionen Euro. Für alle engagierten Apothekerinnen und Apotheker, gerade auch für den dringend benötigten Nachwuchs, ist das eine schallende Ohrfeige.“

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Arzneimittel im Sommer vor Hitze schützen

Berlin– Die meisten Arzneimittel kann man auch an einem heißen Sommertag ohne Bedenken von der Apotheke nach Hause tragen. „Aber es gibt Ausnahmen, zum Beispiel kühlpflichtige Arzneimittel. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke dazu beraten, wie Sie Ihre Medikamente bei Hitze richtig transportieren und lagern“, rät Apothekerin Silke Laubscher aus dem Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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31. Landessportspiele des BSSA im Elbauenpark

Magdeburg - Am Sonnabend, den 9. Juli 2022, fand das deutschlandweit einzigartige inklusive Sportfest im Magdeburger Elbauenpark statt. Und erneut war der LAV als Unterstützer mit an Bord. Mathias Arnold ließ es sich auch nicht nehmen, persönlich an der Wettkampfstation „Elbfischen“, die unter der Patenschaft des LAV stand...

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Mathias Arnold vertritt weiterhin die Interessen der Apotheker

Magdeburg - Mathias Arnold ist im Amt des Vorsitzenden des Landesapothekerverbandes bestätigt worden. Die 410 Mitglieder des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt e.V. (LAV) wählten per Briefwahl ihre regionalen Vertreter für den erweiterten Vorstand. Die Wahlbeteiligung lag bei 72 %. Landesweit konnte jeder Wahlbezirk besetzt werden. Der erweiterte Vorstand traf sich erstmals...

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Brückenbauer und Vorstandsmitglied Dr. Jens Prantz aus aktiver Verbandsarbeit verabschiedet

Magdeburg - Das langjährige Vorstandsmitglied Dr. Jens Prantz ist am 21. Juni 2022 in Magdeburg auf der Mitgliederversammlung des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt e.V. (LAV) verabschiedet worden. Seit 1998 war der Dessauer Apotheker zuerst im erweiterten Vorstand tätig und wechselte dann 2003 in den Vorstand. Im Jahr 2010 übernahm er für den Landesverband...

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Pharmazeutische Dienstleistungen in Apotheken starten

Berlin – In Zukunft werden viele Patientinnen und Patienten in ihren Apotheken pharmazeutische Dienstleistungen erhalten, die von den Krankenkassen bezahlt werden. „Das ist ein Meilenstein für die Patientenversorgung. Mit den neuen Leistungen können wir Versorgungsdefizite beheben und die Effizienz der individuellen Arzneimitteltherapie verbessern“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Patientinnen und Patienten haben Anspruch auf zusätzliche Betreuungsangebote der Apotheke, wenn sie

  • fünf oder mehr verordnete Arzneimittel einnehmen
  • gegen eine Krebserkrankung neue Tabletten oder Kapseln erhalten (orale Antitumortherapie)
  • nach einer Organtransplantation neue Medikamente verordnet bekommen, um die körpereigene Abstoßungsreaktion zu hemmen (Immunsuppressiva)
  • einen ärztlich diagnostizierten Bluthochdruck haben und Blutdrucksenker einnehmen
  • gegen eine Atemwegserkrankung Medikamente zum Inhalieren erhalten

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Leistungsspektrum der Apotheken wächst

Berlin – Im Jahr 2021 haben Deutschlands Apotheken 1,288 Milliarden Arzneimittelpackungen ausgegeben, 97 Millionen digitale Impf- und Genesenenzertifikate ausgestellt und 440.000 Nacht- und Notdienste absolviert. 98 Prozent der Apotheken haben sich bereits an das Gesundheitsnetz der Telematik-Infrastruktur angeschlossen und sind weitgehend E-Rezept-ready. Das sind nur einige der vielen Kennzahlen, die belegen, wie die Apotheken die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung gewährleisten, kurzfristig pandemiebedingte Sonderaufgaben meistern und sich zugleich neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung stellen. Die Zahlen sind dem neuen Statistischen Jahrbuch „Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2022“ entnommen, das die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände heute im Vorfeld des Tages der Apotheke, dem 7. Juni, veröffentlicht hat. Der Tag der Apotheke findet jährlich seit 1998 statt, um die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Apotheken darzustellen.

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Deutscher Apothekerverband begrüßt Einführung des E-Rezeptes ab 1. September 2022

Berlin –  Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt die bundesweite Einführung des E-Rezeptes ab 1. September 2022. Auf einen entsprechenden Beschluss der Gesellschafterversammlung der gematik GmbH hatte der DAV hingewirkt und ihm dann gestern auch zugestimmt. „Wir stellen uns der digitalen Transformation und sind für die konsequente Einführung des E-Rezeptes“, sagt DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich: „Was die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur angeht, sind die Apotheken schon längst E-Rezept-ready. In den kommenden drei Monaten werden die Apotheken nun auch ihr Personal vollständig schulen, damit Hardware, Software und deren fachgerechte Bedienung reibungslos ineinandergreifen können.“

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Pflanzliche Arzneimittel weder über- noch unterschätzen

Berlin/Meran – Die Wirkung pflanzlicher Arzneimittel sollte weder über- noch unterschätzt werden. Das gelte besonders bei Phytopharmaka gegen Stoffwechselerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder Gicht. „Der Markt ist recht unübersichtlich. Denn neben zugelassenen Arzneimitteln gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die keine medizinischen Wirkungen haben. Apothekerinnen und Apotheker können Patienten informieren und beraten,“ sagte Prof. Dr. Robert Fürst, der Pharmazeutische Biologie an der Universität Frankfurt lehrt. Der Apotheker referierte beim pharmacon, einem wissenschaftlichen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer, unter anderem über die drei Arzneipflanzen Indische Flohsamenschalen, Knoblauch und Zimt.

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Tabletten nur im Ausnahmefall zerteilen

Berlin/Meran– Tabletten sollten von Patientinnen und
Patienten nur in Ausnahmefällen zerteilt werden. „Grundsätzlich gilt: Finger
weg vom Zerteilen, nehmen Sie die Tabletten wenn möglich als Ganzes
ein! Das Zerbrechen oder Zerteilen von Tabletten hat viele Nachteile.
Nutzen Sie den pharmazeutischen Sachverstand Ihres Apothekenteams
und fragen Sie nach, bevor Sie eine Tablette beschädigen“, sagte Prof. Dr.
Rolf Daniels beim pharmacon, einem Fortbildungskongress der
Bundesapothekerkammer. Der Apotheker lehrt Pharmazeutische
Technologie an der Universität Tübingen. In der Regel stehen Tabletten in
allen benötigten Dosierungen zur Verfügung.

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Arzneimittel absetzen in strukturiertem Prozess

Berlin/Meran – Arzneimittel, die ein Patient oder eine Patientin nicht mehr benötigt, sollten abgesetzt werden – am besten in einem strukturierten Prozess. Über das gezielte und vorsichtige Absetzen – der Fachbegriff ist ‚Deprescribing‘ – informierte Prof. Dr. Ulrich Jaehde beim pharmacon, einem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker lehrt Klinische Pharmazie an der Universität Bonn.

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Bei Medikationsanalyse auf arzneimittelbezogene Bedürfnisse achten

Berlin/Meran – Bei einer Medikationsanalyse sollten auch die Bedürfnisse des Patienten oder der Patientin berücksichtigt werden. Darüber sprach Apotheker Ulrich Koczian beim pharmacon, einem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker bietet in seiner Apotheke seit vielen Jahren Medikationsanalysen als Dienstleistung an. „Apotheker achten oft zuerst auf die arzneimittelbezogenen Probleme, etwa Teilbarkeit oder Wechselwirkungen. Patienten haben nach meiner Erfahrung darüber hinaus arzneimittelbezogene Bedürfnisse. Wenn sich zum Beispiel jemand nicht mehr daran erinnert, mit welcher Indikation ihm ein bestimmtes Arzneimittel verordnet wurde, nimmt er es oft nicht zuverlässig ein.“

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Frühlingsfest nimmt Personalmangel und Bürokratiethemen ins Visier

Magdeburg - Am 16. Mai 2022 luden Apothekerkammer und LAV, nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause, wieder zum persönlichen Austausch. Das Frühlingsfest der beiden Apothekerorganisationen findet traditionell beim Mückenwirt in Magdeburg statt.

In gewohnt lockerer Atmosphäre...

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Grippeschutz: Zusatzangebot durch Apotheken kann geringe Impfquote in Bevölkerung steigern

Berlin – Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker begrüßen den Beschluss des Deutschen Bundestages, die öffentlichen Apotheken bereits in der kommenden Herbst- und Wintersaison flächendeckend in die Durchführung von Grippeschutzimpfungen einzubinden. Bisher waren Influenza-Impfungen in der Apotheke nur in regional begrenzten Modellvorhaben möglich. „Die Apotheken in Deutschland stehen bereit, die Impfangebote in den Haus- und Facharztpraxen ab der kommenden Grippesaison zu ergänzen“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Die Patientinnen und Patienten wünschen sich solche niedrigschwelligen Anlaufstellen für Impfungen. Gerade beim jährlichen Grippeschutz sind zusätzliche Angebote dringend erforderlich, da die Impfquote trotz aller Angebote und Kampagnen viel zu niedrig ist.“

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Apotheker wollen Pharmaziestudium modernisieren

Berlin – Die Ausbildung der Apothekerinnen und Apotheker soll modernisiert werden. Das beschloss heute die Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer (BAK). „Die aktuell gültige Approbationsordnung stammt aus dem Jahr 2001 – eine Anpassung ist aufgrund der enormen wissenschaftlichen Fortschritte, insbesondere bei der Entwicklung neuer Arzneimittel, aber auch der modernen Arzneimitteltherapie, dringend nötig“, sagt BAK-Präsident Thomas Benkert. „Das Pharmaziestudium muss angesichts dieses großen Wissenszuwachses um zwei Semester auf insgesamt zehn Semesterverlängert werden. Dabei darf allerdings weder die Zahl der Studienplätze verringert noch die Betreuung der Studierenden schlechter werden. Vor allem die Fächer Klinische Pharmazie und Pharmakologie müssen intensiviert werden. Zum verlängerten Studium gehören auch neue Lehrinhalte, etwa zu computergestützten Verfahren in der Wirkstoffforschung oder neuartigen Therapien, sowie interprofessionelle Lehrveranstaltungen mit Medizinstudierenden. Ergänzend zum Studium sollen Pharmaziestudierende in Zukunft eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit anfertigen. Wichtig ist uns, dass der Studiengang bundesweit einheitlich bleibt und mit einem Staatsexamen endet.“

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BAK-Symposium: Medikationsanalyse schnellstmöglich einführen

Berlin– Beim gestrigen Symposium der Bundesapothekerkammer zur Einführung pharmazeutischer Dienstleistungen in Apotheken waren sich alle Diskussionsteilnehmer schnell einig:  Patientinnen und Patienten mit Polymedikation müssen angesichts ihres hohen Risikos für unerwünschte Arzneimittelwirkungen schnellstmöglich die Chance auf eine Medikationsanalyse und einen stimmigen Medikationsplan bekommen.

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DAV-Wirtschaftskonferenz: Situation der Apotheken wird 2022 schwieriger

Berlin – Während der Pandemie haben Apotheken viele Sonderleistungen und Mehrarbeit erbracht, die sich auch auf die Betriebsergebnisse günstig ausgewirkt haben. 2022 fallen aber die positiven Einmaleffekte weg, und die Kosten der Betriebe steigen. „2021 war für die Apotheken ein Ausreißerjahr, weil sie im Laufe der Corona-Pandemie immer mehr Leistungen von Bürgertests über Digitalzertifikate bis zu Impfungen übernommen haben. Mehrarbeit und Sonderleistungen haben die Umsätze erhöht, aber damit ist dieses Jahr Schluss“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), anlässlich der heute in Berlin stattfindenden digitalen DAV-Wirtschaftskonferenz.

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Analyse zu SARS-CoV-2-Ausnahmeregelungen: Erleichterter Austausch hilft Millionen Patienten

Berlin, 12. April 2022 – Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Apotheken mehr Möglichkeiten, auf Lieferengpässe bei Arzneimitteln zu reagieren. Erweiterte Auswahlmöglichkeiten bei nicht vorrätigen oder nicht lieferbaren Arzneimitteln haben die Versorgung von Millionen Patientinnen und Patienten erheblich verbessert, ohne zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem zu verursachen. Das belegt eine aktuelle Analyse des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Geflüchtete aus der Ukraine müssen keine Zuzahlungen für Medikamente leisten

Berlin– Geflüchtete aus der Ukraine müssen beim Einlösen von rosa Rezepten während der ersten 18 Monate Aufenthalt in Deutschland keine Zuzahlungen für Arzneimittel in der Apotheke leisten. Sie sind damit wie andere Leistungsempfänger des Asylbewerberleistungsgesetzes zu behandeln. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) angesichts des anhaltenden Zustroms von flüchtenden Frauen, Männern und Kindern aus der Ukraine aufmerksam.

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Apotheker bitten um freiwilliges Maske-Tragen

Berlin– Viele Apothekerinnen und Apotheker befürworten, dass in Apotheken weiterhin Masken getragen werden – auch wenn es keine entsprechenden rechtlichen Verpflichtungen mehr gibt. “Wir waren und sind in der Pandemie sehr gerne für unsere Patientinnen und Patienten da. Jetzt bitten wir darum, dass sie weiterhin freiwillig eine FFP2-Maske tragen, wenn sie in eine Apotheke kommen”, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Arzneimittelversorgung der Geflüchteten aus der Ukraine braucht überall klare Rahmenbedingungen

Berlin– Deutschlands Apotheken brauchen in allen Bundesländern klare rechtliche Rahmenbedingungen, um die geflüchteten Kinder, Frauen und Männer aus der Ukraine schnell und effizient mit lebensnotwendigen Arzneimitteln versorgen zu können. Da keine bundeseinheitliche Regelung für alle Menschen vor und nach ihrer Registrierung für Leistungen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz vorliegt, müssen die Landesregierungen und deren beauftragte Behörden dringend eigene Verfahren zur Kostenträgerschaft und Rezeptabrechnung bei verordneten Medikamenten etablieren. In denjenigen Ländern und Kommunen, wo viele Geflüchtete ankommen, die zunächst noch nicht registriert sind, ist eine sichere Versorgungsstruktur besonders wichtig.

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„Medikamente für die Ukraine“: Apotheken Mitteldeutschlands sammeln Spenden zur Behandlung von Kranken und Verletzten im Kriegsgebiet

Leipzig/Erfurt/Magdeburg. Drei Wochen nach Kriegsbeginn wird die medizinische Versorgung in der Ukraine zusehends schlechter. Verwundete oder chronisch kranke Menschen können nur noch unzureichend in den verbliebenen Krankenhäusern versorgt werden. Gemeinsam rufen die öffentlichen Apotheken in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen...

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Lieferengpässe werden zum Drahtseilakt der Arzneimittel-Versorgung

Burg. Bei einer bundesweiten Aktion der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V., bei dem die langfristig sichere, schnelle und wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln im Mittelpunkt stand, begrüßte Bürgermeister Philipp Stark seine Gäste mit den Worten: „Ich finde es ausdrücklich gut, dass unsere Bürgerinnen und Bürger in der Stadt noch persönliche Beratungs- und Versorgungsangebote bei Erkrankungen vorfinden. Sechs Apotheken haben wir im Stadtbild...

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AMK veröffentlicht Leistungsbilanz 2021

Berlin – Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) erhielt im Jahr 2021 rund 8.000 Meldungen zu Arzneimittelrisiken aus etwa 4.300 verschiedenen Apotheken. „Die Apothekerinnen und Apotheker leisten durch ihre Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit und damit der Patientensicherheit – auch während der Pandemie“, sagte AMK-Vorsitzender Prof. Dr. Martin Schulz. 95 Prozent der Meldungen bezogen sich auf Arzneimittel inklusive Betäubungsmittel. Die restlichen Meldungen entfielen unter anderem auf Nahrungsergänzungsmittel oder Medizinprodukte.

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Apotheker fordern energischen Kampf gegen Lieferengpässe von Arzneimitteln in Europa

Berlin– Die seit Jahren anhaltenden Lieferengpässe von lebenswichtigen Arzneimitteln müssen auf europäischer Ebene sowohl kurz- als auch langfristig mit großer Entschlossenheit angegangen werden. Dazu gehören einerseits schnellere und umfassendere Warnungen von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern über akute Probleme. Andererseits muss die Produktion relevanter Wirkstoffe in Europa gehalten und ausgebaut werden. „Wichtige Medikamente wie Antibiotika oder Schmerzmittel müssen jederzeit verfügbar sein, damit Patientinnen und Patienten im Akutfall schnell behandelt werden oder ihre Langzeittherapie erfolgreich fortsetzen können. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, um dieses Versprechen für Millionen betroffener Menschen in ganz Europa einzulösen“, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor dem Hintergrund einer am 1. März in Kraft getretenen EU-Verordnung, die der Europäischen Arzneimittelagentur (engl. EMA) eine verstärkte Rolle bei der Krisenvorsorge und -bewältigung zuweist. Zentrales Hilfsmittel soll die Europäische Plattform zur Überwachung von Engpässen (EPÜE) sein, die mit Daten von pharmazeutischen Unternehmen und aus den Mitgliedstaaten gespeist wird.

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Kassen gefährden Anschlussversorgung mit Arzneimitteln nach Krankenhausentlassung

Berlin– Mehr als 1,9 Millionen Mal haben Patientinnen und Patienten im vergangenen Jahr am Ende ihres Krankenhausaufenthaltes ein Entlassrezept für ihre örtliche Apotheke erhalten, damit ihre Arzneimittelversorgung bis zum nächsten Hausarztbesuch gesichert ist. Doch genau diese Überbrückung ist jetzt gefährdet. Davor warnt der Patientenbeauftragte des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Berend Groeneveld: „Entlassrezepte weisen häufig formale Fehler auf. Bislang konnten Apotheken das oft heilen - zum Beispiel, wenn die Facharztnummer fehlt.

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Apothekenhilfsorganisationen rufen zu Spenden für Menschen in Ukraine auf

Berlin– Die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker rufen zu Geldspenden auf, um die Menschen in der Ukraine bedarfsgerecht mit dringend benötigten Medikamenten, Verbandstoffen und Hilfsmitteln versorgen zu können. „Der Krieg in der Ukraine sorgt für großes menschliches Leid. Er führt dort auch bereits zu Arzneimittelengpässen. Wir als deutsche Apothekerinnen und Apotheker wollen und können da helfen“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK): „Ich freue mich sehr, dass die Hilfsorganisationen der Apotheker in wenigen Tagen Aktionen umgesetzt haben, die bereits jetzt vielen Menschen vor Ort und auf der Flucht helfen. Die Lieferketten für Arzneimittel und Verbrauchsmaterial sind bei vielen Apotheken und Kliniken in der Ukraine unterbrochen.

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Hochdosierte Jodtabletten nicht selbständig einnehmen

Berlin– „Apotheker raten von der selbständigen Einnahme von Jodtabletten, um sich vor einer vermeintlichen Belastung mit radioaktivem Jod zu schützen, dringend ab“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). „Eine Selbstmedikation birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, hat aktuell aber keinerlei Nutzen.  

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Dr. Jens-Andreas Münch neuer Vorsitzender der DAC/NRF-Kommission

Berlin– Dr. Jens-Andreas Münch (58) ist neuer Vorsitzender der Kommission Deutscher Arzneimittel-Codex/Neues Rezeptur-Formularium (DAC/NRF-Kommission). Der Geschäftsführende Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände berief ihn rückwirkend zum 1. Januar 2022 für sechs Jahre. Münch ist Präsident der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt und leitet eine Apotheke in Magdeburg. Er folgt im Amt auf den verstorbenen Dr. Andreas Kiefer.

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Erste Apotheken ab Dienstag startklar für COVID-19- Impfungen

Berlin – Am kommenden Dienstag, 8. Februar 2022, werden die ersten Apotheken COVID-19-Schutzimpfungen anbieten. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der impfenden Apotheken sukzessive aufwächst. Eine vierstellige Zahl hat bereits bei ihrer jeweiligen Landesapothekerkammer gemeldet, dass sie die personellen, räumlichen und versicherungstechnischen Voraussetzungen zum Impfen erfüllen. Wir gehen davon aus, dass mehrere hundert Apotheken nächste Woche mit den Impfungen starten“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Und insgesamt haben mittlerweile gut 6.000 Apothekerinnen und Apotheker die notwendige Schulung absolviert.“ Ob und wann eine Apotheke COVID-19-Schutzimpfungen anbiete, entscheide die Apothekenleitung je nach Entwicklung der Nachfragesituation selbst. „Wenn die STIKO eine weitere Booster-Impfung empfehlen sollte, wird der Bedarf sicher nochmal deutlich steigen,“ so Overwiening.

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Neue EU-Regeln für digitale Zertifikate: Genesene mit Auffrischungsimpfung können Status leichter nachweisen

Berlin – Eine neue Verordnung der Europäischen Union (EU) erleichtert es allen Genesenen mit anschließender Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfung, ihren Impfstatus leichter nachzuweisen, um Restaurants, Kinos oder Sportstätten zu besuchen. Bisher wurde ihre Grundimmunisierung mit „1 von 1“ und ihre Auffrischungsimpfung mit „2 von 2“ dokumentiert, so dass sie zusätzlich auch noch ihr digitales Genesenenzertifikat vorweisen mussten, um deutlich zu machen, warum sie keine Boosterung als „3 von 3“ bekommen haben. Ab sofort können die Apotheken auch Zertifikate für Auffrischungsimpfungen bei Genesenen ausstellen, die nunmehr mit der Angabe „2 von 1“ das vollständige Boostern dokumentieren. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie rund 10 Millionen Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert, davon sind 8 Millionen genesen.

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Apothekenzahl in Deutschland auf Tiefstand

Berlin – Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist erneut gesunken und lag zum Jahresende 2021 bei 18.461. Das sind 292 Betriebsstätten weniger als Ende 2020. Allerdings ist die Zahl der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker deutlich stärker zurückgegangen: Sie fiel um 392 und damit um 2,8 Prozent auf nur noch 13.718. Das zeigen Erhebungen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die auf den Meldungen der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesländern beruhen. Die Apothekendichte in Deutschland liegt nur noch bei 22 Apotheken pro 100.000 Einwohnern und damit deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (32).

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Arzneimittelausgaben im Jahr 2021 weiter gestiegen

Berlin – Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel sind im Jahr 2021 um 10,1 Prozent auf 45,0 Mrd. Euro (inkl. MwSt.) gestiegen. Das ergeben Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren.

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COVID-19-Impfungen in Apotheken starten am 8. Februar

Berlin – Ab Dienstag 8. Februar können Apotheken COVID-19-Impfungen anbieten. „Im Vorfeld mussten die Voraussetzungen geschaffen werden – das ist jetzt erledigt“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Im Dezember erarbeitete die Bundesapothekerkammer in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer das Curriculum für die ärztliche Schulung. Seit Januar schulen die Apothekerkammern Apothekerinnen und Apotheker danach. Parallel wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die Zahl der geimpften Personen elektronisch an das RKI zu melden. Overwiening: „Die letzten noch offenen Punkte waren die Impfstoff-Kontingente für die Apotheken und der Bestellzyklus. Das wurde heute mit dem Bundesgesundheitsministerium geklärt: Kommende Woche können die Apotheken erstmals Impfstoffe bestellen, um sie selbst zu verimpfen. Die ersten Impfungen können dann ab dem 8. Februar durchgeführt werden.“

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Umweltbelastung durch Schmerzmittel mit Diclofenac lässt sich verringern

Berlin, 21. Januar 2022 – Der in vielen Schmerz- und Rheumamitteln enthaltene Wirkstoff Diclofenac kann bereits in niedrigen Konzentrationen Lebewesen in Gewässern und die Vogelwelt schädigen. „Auf Schmerzmittel kann man nicht immer verzichten. Aber jeder kann etwas tun, um die Umweltbelastung durch Diclofenac zu verringern“, sagt Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

Wenn Diclofenac eingenommen wird, wird der Arzneistoff im Körper verstoffwechselt und anschließend mit dem Urin ausgeschieden. Aber bei der äußerlichen Anwendung kann Diclofenac unverändert in das Abwasser gelangen. In den Kläranlagen kann es nur teilweise eliminiert werden. Schulz: „Patientinnen und Patienten können einiges tun, um die Umwelt davor zu schützen. Das pharmazeutische Personal in Apotheken kann dazu beraten.“

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Jede vierte Apotheke bietet Bürgertests für neue 2G+ Regeln an

Berlin, 14. Januar 2022 – Jede vierte Apotheke in Deutschland bietet kostenlose Bürgertests für das Coronavirus SARS-CoV-2 an. Rund 4.400 von mehr als 18.000 Apotheken haben sich allein auf dem bundesweiten Verbraucherportal www.mein-apothekenmanager.de mit der Serviceleistung „COVID 19 Schnelltest“ registriert. Dazu kommen noch weitere Apotheken, die nur auf lokalen oder regionalen Portalen zu finden sind. Millionen Menschen in Deutschland können sich somit auch in den nächsten Tagen auf ein flächendeckendes Angebot von zertifizierten Antigen-Schnelltests durch öffentliche Apotheken verlassen. Bund und Länder hatten vor einer Woche vereinbart, den Zugang zu Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen auf solche Geimpfte und Genesene (2G) zu beschränken, die zusätzlich einen tagesaktuellen, negativen Schnelltest oder eine Auffrischungsimpfung („Booster“) nachweisen können (2G+). Die neuen 2G+ Regeln treten vielerorts in diesen Tagen in Kraft, können jedoch im Detail in den einzelnen Bundesländern erheblich variieren.

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Digitalisierung ist nicht wie ein Schnupfen

Magdeburg. „Im letzten Jahr waren die landesweit 572 Apotheken - wie immer - verlässliche Partner für unsere Patientinnen und Patienten in der Versorgung mit Arzneimitteln. Auch wenn uns die Corona-Pandemie noch fest im Griff hatte und hat, standen wir bei allen Fragen rund um Arzneimittel und Gesundheit jederzeit zur Verfügung. Wer es nicht in die Vor-Ort-Apotheke schaffte, den hat das umfangreiche Botendienstsystem der Vor-Ort-Apotheken nicht allein gelassen. Die Versorgung der Patienten war zu keiner Zeit gefährdet.“

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Update für Perspektivpapier „Apotheke 2030“ verabschiedet

Berlin, 13. Januar 2022 – Die Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland haben ihr Perspektivpapier „Apotheke 2030“ an die jüngsten Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft angepasst und legen nun ein aktualisiertes und ergänztes Strategieprogramm für den Berufsstand vor. Nach einem intensiven mehrstufigen Diskussionsprozess mit Kammern und Verbänden hat heute eine außerordentliche Mitgliederversammlung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände das Papier einstimmig beschlossen. „Unser Perspektivpapier hat sich als berufspolitischer Leitfaden bewährt, aber sieben Jahre nach der Verabschiedung sind ein paar Nachsteuerungen nötig“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens, dem Kampf gegen die Trivialisierung von Arzneimitteln und der Schaffung von gesellschaftlichem Nutzen durch neue Dienstleistungen sind nun drei Themenfelder stärker herausgearbeitet und ergänzt, die unsere Arbeit künftig bestimmen werden. Ich freue mich, dass wir das Update in einem kompakten Verfahren mit Kammern und Verbänden so schnell hingekriegt haben.“

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COVID-19-Impfzertifikate können ausschließlich für Impfungen ausgestellt werden

Berlin, 12. Januar 2022 – Immer häufiger werden Apothekenteams auf vermeintlich oder tatsächlich fehlerhaft ausgestellte Impfzertifikate angesprochen. „Die Grundregel ist: Nur wer tatsächlich geimpft wurde, bekommt ein Impfzertifikat ausgestellt – wenn jemand genesen ist, bekommt er hingegen ein Genesenenzertifikat“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands. “Die COVID-19-Zertifikate erleichtern größtenteils die Nachweiskontrollen im Alltag. Aber je komplexer die wissenschaftlichen Einschätzungen zur Immunisierung werden, desto aufwändiger werden die Kontrollen der Nachweise. Der Unmut der Patientinnen und Patienten ist dann oft groß. Das ist zwar verständlich, liegt aber in aller Regel nicht in der Verantwortung der Apothekenteams.“

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Apothekerschulungen zur COVID-19-Impfung können starten

Berlin, 6. Januar 2022 – In Zukunft können geschulte Apothekerinnen und Apotheker gegen COVID-19 impfen. Diese Möglichkeit wurde durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes eröffnet. „Wer impfen will, muss genau wissen, was er tut – das gilt auch für Apothekerinnen und Apotheker. Wir haben die Inhalte einer bundeseinheitlichen Fortbildung zur COVID-19-Impfung festgelegt und diese mit der Bundesärztekammer abgestimmt“, sagt Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Die theoretischen und praktischen Teile der Schulungen können schon in den nächsten Tagen starten. Die Apothekerkammern der Länder arbeiten bereits daran, schnell viele Berufsangehörige zu schulen. Mit den ersten Corona-Impfungen in Apotheken rechne ich im Februar.“

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Bescheinigung für Zuzahlungsbefreiung 2022 schon jetzt bei der Krankenkasse beantragen

Berlin, 6. Januar 2022 – Die 5,4 Millionen gesetzlich Krankenversicherten, die bislang von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit sind, können ebenso wie andere Anspruchsberechtigte ab sofort einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung für das Kalenderjahr 2022 bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle Patientinnen und Patienten aufmerksam, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Die Befreiungsbescheinigung wird von der Krankenkasse nach Vorauszahlung der erwarteten Zuzahlungen bis zur Belastungsgrenze in Höhe von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens ausgestellt, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patientinnen und Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit.

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Kostenerstattung für unverbrauchte Grippeimpfstoffe aus Vorsaison ist wichtiges Signal für laufende Impfkampagne

Berlin, 6. Januar 2022 – Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt, dass den Apotheken die Kosten für unverbrauchte Grippeimpfstoffe aus der Vorsaison 2020/2021 erstattet werden. „Die Apotheken haben in der Saison 2020/2021 Enormes geleistet. Sie haben die Arztpraxen mit über 20 Millionen Dosen Grippeimpfstoffen versorgt - mehr als je zuvor, da die Impfbereitschaft der Bevölkerung unter dem Eindruck der Corona-Pandemie sehr hoch war. Leider blieben sie aber am Ende trotzdem auf einer sehr hohen Anzahl an Impfdosen sitzen“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Die Politik hat mit einer entsprechenden Verordnung im Jahr 2021 konsequent gehandelt und erstattet den Apotheken die Kosten für die Impfdosen, die bestellt und geliefert wurden, aber nicht mehr verimpft werden konnten. Es ist ein wichtiges Zeichen an die Apothekerschaft, dass man sie mit wirtschaftlichen Risiken nicht alleine lässt, wenn sie sich intensiv für die Impfkampagnen gegen Corona und Grippe in Deutschland einsetzen.“

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